Margeriten, Leucanthemum
Margeritenvielfalt für Garten, Balkon und Terrasse
Vielseitig einsetzbar sowohl als Kübel-, als auch als Garten- oder Balkonpflanze ist die Margerite. Es gibt sie als Strauch oder als Stämmchen. In Balkonkästen kommen die niedrigeren Sorten der Margeriten zum Einsatz. Die verschiedenen Sorten werden zwischen 40 und 70 Zentimeter hoch. Der botanische Name des Korbblütlers mit den reinweißen Blüten und dem gelben Samenkern lautet Leucanthemum. Die Pflanze kommt vorwiegend in Europa vor, und zwar in den mäßigen bis kühleren Regionen. Dort wächst sie verbreitet auch wild.
Neben den Sorten mit weißen Blüten gibt es Margeriten mit gelben, rosa, roten und pinkfarbenen Blüten. Es wurden inzwischen neben den Sorten mit den sternförmigen Blüten auch gefüllte Margeritenarten gezüchtet. Margeriten eignen sich auch sehr gut als Schnittblumen.
Bei guter Pflege ist die Pflanze vom Frühjahr bis zum Herbst über und über mit Blüten bestückt. Die Blüte wird zusätzlich gefördert, wenn verwelkte Blüten regelmäßig entfernt werden. Margeritenstämmchen werden herangezogen, indem schon frühzeitig damit begonnen wird, die unteren Blätter und Triebe abzuschneiden.
Die üppige Blütenpracht der Margerite lässt nach dem ersten Jahr nach. Daher sollten die Pflanzen nach spätestens zwei Jahren ersetzt werden.
Idealer Standort für Margeriten
Die Margerite ist eine der wenigen Pflanzen, die sowohl in der Sonne, als auch im Schatten oder im Halbschatten wächst. Im Schatten ist jedoch die Blühkraft etwas eingeschränkt. Steht die Pflanze hingegen in der prallen Sonne, muss sie regelmäßig kräftig gegossen werden. Beim Einpflanzen junger Margeriten muss darauf geachtet werden, dass den Pflänzchen genügend Platz bleibt, um sich in ihrem Wachstum auszudehnen.
Boden- und Nährstoffbedarf von Margeriten
Überwinterung der Margeriten
Die Margerite ist nicht winterfest und muss daher spätestens Ende Oktober in einen kühlen, aber ausreichend hellen Raum gestellt werden. Die ideale Überwinterungstemperatur beträgt rund 10 Grad. Im Winter wird die Pflanze nicht mehr so häufig gegossen, darf aber trotzdem nicht austrocknen. Vor dem Winter sollte die Staude möglichst zurück geschnitten werden.
Vermehrung von Margeriten
Margeriten können ab Januar auf der Fensterbank aus Samen gezogen werden. Die Vermehrung ist aber auch durch Stecklinge möglich. Dazu steckt man möglichst zwei Blattpaare in eine nährstoffreiche Erde. Die Stecklingsgewinnung sollte sehr früh im Frühjahr beginnen. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
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