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Donnerstag, 11. März 2010
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Apfelbaum, Apfelbäume, Malus Domestica
Bäume und Sträucher

Der Apfelbaum - Malus Domestica

Äpfel im eigenen Garten ernten

ApfelbaumWer einen Apfelbaum in seinem Garten hat, erfreut sich regelmäßig im Spätherbst einer ausgiebigen Ernte. Deshalb sollte man sich schon vor der Anschaffung des Baumes Gedanken darüber machen, welche Sorte am ehesten geeignet ist. Sollen die Äpfel über eine längere Zeit gelagert werden, dann bietet sich eine sehr robuste und lagerfähige Sorte an, wie die Sorte Pinova, die erst spät reift und unter guten Bedingungen bis ins Frühjahr gelagert werden kann.

Weniger lagerfähige Äpfel müssen kurz nach der Ernte zu Kompott oder Apfelmus verarbeitet werden, wenn man die Äpfel längere Zeit aufbewahren möchte. Ein großer Apfelbaum kann bis zu fünfzig Kilogramm Äpfel im Jahr erzeugen. Ein kleinerer Baum, wie der Pinova bringt es, wenn er ausgewachsen ist, aber in einem guten Jahr auch auf 15 bis 20 Kilogramm.

Die meisten Apfelbäume gibt es in Europa, in Asien und Nordamerika. Rund 55 verschiedene Sorten des Malus (Apfelbaums) sind bekannt. In unseren Gärten befinden sich jedoch ausschließlich Kultur-Apfelbäume mit dem botanischen Namen Malus x Domestica. Weit verbreitet sind der Dülmener Apfel, der Pilot, der Boskop, Delicious oder Elstar.

Wer einen Apfelbaum in seinen Garten pflanzt, sollte sich erkundigen, ob es in der Nacharschaft einen geeigneten Bestäuber gibt, also einen Apfelbaum, der dazu geeignet ist, den eigenen zu bestäuben, denn ohne Bestäubung wird er keine Früchte tragen. Befinden sich in den Nachbargärten keine geeigneten Apfelbäume zur Befruchtung, dann muss man in seinem Garten zwei Apfelbäume pflanzen. Geeignete Befruchter für den Pinova sind zum Beispiel Elstar, Delicious oder Pilot.

Standort und Bodenbeschaffenheit für den Apfelbaum

Apfelbäume lieben die Sonne, mögen aber keinen Wind, daher sollte der Standort sonnig und windgeschützt sein. Besonders während der Blüte sind Apfelbäume sehr empfindlich gegen kühlen und heftigen Wind. Je sonniger der Standort ist, umso intensiver sind die Färbung und der Geschmack der Äpfel.

Der Boden für den Apfelbaum muss gut durchlässig und fruchtbar sein. Schon im Frühherbst sollte daher der Boden, in den später der Apfelbaum gepflanzt werden soll, durch Umgraben und Einarbeiten von Kompost oder Mist vorbereitet werden. Je sandiger ein Boden ist, umso mehr organisches Material muss man hinein arbeiten. Anschließend muss der Boden regelmäßig gemulcht und gewässert werden.

Einen Apfelbaum richtig pflanzen 

Zwischen Spätherbst und zeitigem Frühjahr setzt man die Apfelbäume mit blanken, zuvor ausreichend gewässerten Wurzeln in ein großes Pflanzloch, und zwar so, dass sich die Veredelungsstelle mindestens zehn Zentimeter oberhalb der Erde befindet.

Pflege des Apfelbaumes

Der noch junge Apfelbaum sollte im Abstand von zehn Zentimetern zum Stamm einmal jährlich mit Kompost gedüngt werden. Ansonsten benötigt der Apfelbaum keine weitere Pflege. Ältere Apfelbäume sollten regelmäßig beschnitten werden, damit der Wuchs nicht zu stark ausufert. Bei manchen Apfelsorten müssen die Früchte frühzeitig ausgedünnt werden, wenn sie zu eng aneinander wachsen.

Äpfel: gesund und heilsam

Eine reiche Apfelernte aus dem eigenen Garten ist nicht nur sehr lecker, sondern das schmackhafte Obst bietet auch allerhand Biostoffe, die als Heilmittel in der Naturmedizin bekannt sind. So helfen Äpfel z.B. gegen:

  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörungen
  • Durchfall
  • Eisenmangel
  • Erkältungen
  • Herzinfarkte
  • Grippale Infekte

Die bekanntesten Apfelsorten

  • Cox Orange
  • Discovery
  • Golden Delicious
  • Goldparmäne
  • Gravensteiner
  • James Grieve
  • Jonasgold
  • Ontario
  • Roter Boskop
  • Weißer Klarapfel

 

Die Äpfel richtig lagern

Äpfel lassen sich am Besten in einem dunklen, kühlen und keimfreien Obstkeller aufbewahren. Eine empfehlenswerte Temperatur für die Äpfel ist ca. 2 bis 4 Grad Celsius. Äpfel sollten nicht mit anderem Gemüse zusammen gelagert werden. Apfelbaum-Foto: Susanne Scmich / pixelio.de

 
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