Bergkiefer, Latschenkiefer, Pinus mugo
Die Bergkiefer gehört der Familie der Nadelholzgewächse an und kann eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen. Ihre Heimat hat die Bergkiefer in Bergen von Mittel- und Südeuropa.
Die Bergkiefer kommt in Deutschland leider nur selten vor. Das Nadelgehölz ist auch unter dem Namen Latschenkiefer sehr bekannt.
Multitalent in der Bepflanzung
Die Blätter sind immergrün und nadelartig und werden 3-4 cm lang. Der Stamm ist immer in Bodennähe, das Holz fühlt sich glitschig an. Die Bergkiefer hat männliche wie auch weibliche Zapfen, die man leicht an den Farbunterschieden erkennen kann. Die männlichen Blüten sind gelb und die weiblichen sind rosa.
Die Blütezeit ist von Juni bis Juli. Die Zapfen der Bergkiefer sind gelbbraun bis Dunkelbraun und haben ein kegelförmiges Aussehen und werden circa. 2-6 cm lang.
Latschenkieferöl ist bekannt
Durch den hohen Gehalt an Harz, verströmt die Bergkiefer einen sehr angenehmen Geruch. Der Duft ist vielen aus der Kosmetik und von Heilmitteln bekannt, das Latschenkiefernöl. Gerne wird das Latschenkieferöl als Badezusatz verwendet. Doch hauptsächlich findet dieser Nadelbaum seine Verwendung als Zierpflanze.
Die Bergkiefer ist eine von der Sorte, die keine hohen Ansprüche an ihren Standort stellen. Sie mag fast alle Erdarten, egal ob sauer, alkalisch, trocken oder nass, es bedarf auch keiner besonderen Düngung. Sie möchte nur nicht unbedingt in der prallen Sonne stehen, Schatten bis Halbschatten ist bei der Bergkiefer / Latschenkiefer bevorzugt.
Die Bergkiefer verträgt Frost, kommt mit großen Schneemengen gut zurecht und kann auch einem Sturm standhalten. Bergkiefern eigenen sich auch hervorragen zur Bonsaizucht.
| ← Apfelbaum, Apfelbäume, Malus Domestica | Birke, Betula alba → |
|---|








