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Der Birnbaum - Pyrus

Birnen vom eigenen Baum ernten

BirnbaumBirnbäume sind in Hausgärten ebenso beliebt, wie Apfelbäume und die Birne gehört, genauso wie der Apfel , zu den Rosengewächsen und den Kernobstgewächsen. Birnen gab es schon in der Antike und sie waren zunächst in Südeuropa, Nordafrika und in Asien bekannt. Heute gibt es Birnbäume beinahe überall auf der Welt. Viele Sorten wurden im Laufe der Geschichte kultiviert und neu gezüchtet. In unseren Gärten wird von den rund 25 Birnen-Sorten, die es auf der Welt gibt, ausschließlich die Kulturbirne angebaut.

Ein ausgewachsener Birnbaum kann bis zu 4,5 Meter hoch werden und erwirtschaftet rund zwanzig Kilogramm Birnen im Jahr. Es ist grundsätzlich zwischen Dessertbirnen und Kochbirnen zu unterscheiden. Während Kochbirnen, wie der Name schon sagt, sich sehr gut zu Kompott verarbeiten lassen, isst man Dessertbirnen frisch. Die beliebtesten Birnensorten sind Williams Christ und die Kaiser-Birne.

Standort und Bodenbeschaffenheit für den Birnbaum

Ebenso, wie Apfelbäume, benötigen Birnbäume einen sonnigen und windgeschützten Standort. Da Birnen empfindlich gegen Trockenheit sind, muss der Boden Feuchtigkeit speichern. Der Boden muss schwer und humos sein. Daher muss er vor dem Pflanzen des Birnbaumes gut vorbereitet werden. In das Pflanzloch gibt man Kompost und Mist, damit der Birnbaum ausreichend Nährstoffe erhält. Ohne einen passenden Birnbaum in der Nachbarschaft, der für die Befruchtung der Blüten sorgt, wird ein Birnbaum keine Früchte tragen. Daher müssen, wenn in Nachbargärten keine Birnbäume stehen, mindestens zwei Bäume gepflanzt werden.

Birnbaum-Containerpflanzen können immer eingepflanzt werden. Junge Birnbäume mit blanken Wurzeln pflanzt man im späten Herbst in das ausreichend vorbereitete Pflanzloch. Alle Pflanzen sollten vor dem Einpflanzen über mehrere Stunden gewässert werden.

Pflege und Schnitt des Birnbaumes

Der Boden muss regelmäßig gemulcht und gewässert werden, damit er nicht austrocknet. Besonders in längeren Trockenperioden muss daher auf ausreichende Wässerung des Birnbaums geachtet werden. Das Beschneiden des Birnbaums wird erst notwendig, wenn er zu groß und ausufernd wird. Grundsätzlich ist es aber für den Fruchtstand des Birnbaums nicht erforderlich.

Ernte und Aufbewahrung der Birnen

Die Erntezeit der Birnen ist von der jeweiligen Sorte abhängig. Sehr robuste Birnensorten können vom Spätsommer bis zum Winter geerntet werden. Wer eine solche Sorte in seinem Garten hat, wird über lange Zeit Freude an frischen Früchten haben. Um festzustellen, wann die Birnen reif für die Ernte sind, nimmt man die Frucht in die Hand und dreht sie leicht. Löst sich der Stiel dabei leicht vom Birnbaum, ist die Birne reif. Besonders frühe Birnbaumsorten können jedoch auch vor der Reife geerntet werden. Man muss den Stiel dann aber vom Birnbaum abschneiden. Sind diese Sorten erst einmal reif, dann werden sie häufig mehlig und weich.

Zur Aufbewahrung müssen die Birnen gut durchlüftet liegen. Dazu eignen sich stapelbare Obstkisten, deren Boden nicht durchgängig geschlossen ist. Birnbaum-Foto: MG /pixelio.de


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