Duftschneeball, Winterschneeball, Viburnum farreri
Wie der Name schon vermuten lässt, gehört der Duftschneeball zu den stark duftenden Pflanzen. Botanisch bezeichnet als Viburnum farreri, bezeichnet man ihn im Volksmund einfach als Winterschneeball, vor allem auch, weil er ein toller Winterblüher ist.
Die Blütezeit ist natürlich witterungsabhängig. Als Faustregel gilt, bei milder Witterung blüht der Winterschneeball von November oder Dezember. Ist es zu dieser Jahreszeit schon zu frostig, verlagert er seine Blüte in den Vorfrühling, etwa März. Je nach Sorte kann die Pflanze eine Höhe von 1-4,5m erreichen.
Standort und Anspruch des Duftschneeballs
Vermehrung des Duftschneeballs
Die Vermehrung der Pflanze erfolgt über einen Absenker und stellt somit kein großes Hindernis da. Sobald Triebe den Boden berühren, wurzeln diese dort an Ort und Stelle auch an. Wichtig hierbei ist es verhältnismäßig junge Triebe für den Absenker zu verwenden. Es ist aber auch möglich, Stecklinge zu schneiden, diese können dann gleich an Ort und Stelle zum Bewurzeln eingesetzt werden.
Pflege/Schnitt des Duftschneeballs
Sehr wichtig ist, dass nach der Blüte ausgelichtet wird. Nur so wird das neue Wachstum und die Blütenbildung angeregt. Blüten bilden sich nur an neuen Trieben, deshalb können die alten problemlos entfernt werden. Bei den immergrünen Arten schneidet man großzügig beschädigte Triebe aus. Dafür hat man nach der Blüte bis zum späten Frühjahr Zeit.
Allgemeines & Wissenswertes über den Duftschneeball
Im Sommer ist der Duftschneeball eher unscheinbar, da er nur sommergrün ist. Die kleinen zu Kugeln geformten Blütenstände duften aromatisch. Duftschneeball wird auch gerne wegen der hübschen Früchte und seiner beeindruckenden Herbstfärbung gepflanzt. Achtung! Die meisten Arten sind giftig. Deshalb sollten Kinder nicht mir den Steinfrüchten spielen. In sehr milden Gegenden kann der Duftschneeball auch als Kübelpflanze gehalten werden, so stellt er einen tollen Blickfang vor dem Hauseingang dar.
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