| Flieder, Fliederstrauch, Syringa, Syringa vulgaris |
| Bäume und Sträucher | |
Flieder, Fliederstrauch, Syringa, Syringa vulgarisBlütenpracht im Frühjahr - der Flieder
Inzwischen gibt es auch Züchtungen mit dunkelroten oder gelben Blüten. Der Flieder ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem ihm ähnlichen Schwarzen Holunder . Vielmehr handelt es sich um eine Gattung, die den Ölbaumgewächsen angehört. Das Hauptverbreitungsgebiet des Flieders ist Asien und Südosteuropa. Hier zeigt er sich in bis zu 25 verschiedenen Arten. Der botanische Name des Flieders lautet Syringa. In unseren Breitengraden trifft man am häufigsten den Gemeinen Flieder an, den Syringa vulgaris. Der Flieder wächst als Strauch und kann sich im Alter zu einem stattlichen Baum im Garten mit einer Höhe bis zu fünf Metern entwickeln. Es gibt aber auch spezielle, kleinwüchsige Sorten wie den Syringa meyeri, die nicht höher als 1,5 Meter werden und sich daher sehr gut für kleinere Gärten eignen. Besonders buschige Arten des Flieders können auch zur Gestaltung blühender Hecken eingesetzt werden. Da der Flieder aber im Winter sein Laub abwirft, bietet die Hecke dann keinen umfassenden Sichtschutz mehr. Der ideale Standort für den Flieder
Der Flieder liebt die Sonne und blüht an einem sonnigen Standort besonders prächtig. Obwohl er auch den Halbschatten verträgt, wird er an einem solchen Standort nur spärlich blühen. Der Boden muss fruchtbar, feuchtigkeitsspeichernd, aber auch durchlässig für den Flieder sein. Für einen kalium- und phosphorhaltigen Dünger bedankt der Flieder sich ebenfalls mit einer üppigen Blütenpracht. Eine Mulch-Schicht um den Stamm herum liefert zusätzliche Nährstoffe. Der Flieder ist absolut winter- und frostbeständig. Pflege des FliedersDie beste Zeit, um einen Flieder in den Garten zu pflanzen, ist das Frühjahr und der Herbst . Ein Rückschnitt des Fliederstrauchs ist nur dann erforderlich, wenn er eine gewisse Form erhalten soll. Nach der Blütezeit des Flieders müssen jedoch die verwelkten Fliederblüten entfernt werden, indem man sie direkt unterhalb des Blütenstandes abschneidet. Häufig kommt es zum Schnitt des Flieders, weil er sehr beliebt für die Blumenvase ist, sich dort jedoch nicht lange hält. Vermehrung von FliederZur Vermehrung des Flieders kann man im Sommer knapp zehn Zentimeter lange Stecklinge in ein Sand-Torf-Gemisch pflanzen. Bis zur Wurzelbildung müssen die Stecklinge einen warmen Standort haben. Im Anzuchtbeet lässt man die Fliederstecklinge mehrere Jahre heranwachsen, bis sie groß genug sind, um in den Garten gepflanzt zu werden. Foto: niefee / pixelio.de |
|








