Forsythie, Forsythia × intermedia
Die Forsythie, auch Goldflieder genannt, ist eine äußerst beliebte Heckenpflanze. Sie wächst aufrecht und kann bis zu vier Meter hoch werden. Sie gehört zu der Gattung Ölbaumgewächse und blüht im Frühjahr bevor die Blätter austreiben.
Sehr gerne werden diese Zweige für Ostersträucher verwendet um sie in der Wohnung mit Ostereiern zu schmücken. Aber auch im Winter finden sie im Wohnzimmer ihren Platz, da sie hier ganz schnell und Problemlos ihre wunderschönen Blüten zeigen.
Die Forsythie ist eine sehr robuste und pflegeleichte Heckenpflanze, die leider im Herbst ihre Blätter abwirft.
Pflege, Standort und Schnitt der Forsythie
Ist die Forsythie ausgewachsen, so kann sie eine Höhe von circa 2 bis 4 Meter erreichen. Die Bodenansprüche der Forsythie sind relativ gering, weshalb sie ein dankbarer Strauch für die Heckenbepflanzung im Garten ist. Sonnig bis mäßig sonnig mag es die Forsythie. Da die Forsythie nach der Blüte relativ unspektakulär aussieht, kann man sie auch mit anderen blühenden Sträuchern in Kombination pflanzen, die dann den Sichtschutz farbig abrunden.
Sie können sowohl volle Sonne als auch Schatten vertragen und benötigen eine ausreichende Wasserzufuhr, da sie Flachwurzler sind. Allerdings können Forsythien, wie die meisten andern Pflanzen auch, keine Staunässe vertragen.
Der Rückschnitt wird jährlich sofort nach der Blüte vorgenommen. Natürlich können einzelne Äste das ganze Jahr über geschnitten werden, da diese Heckenpflanze sehr stark wuchert. Die Forsythien wachsen in der Regel etwa 50 Zentimeter pro Jahr, wobei hier die „normalwachsende" Forsythie gemeint ist. Die kleinwüchsige Art, dient eher als Zierstrauch und ist ebenso pflegeleicht wie die Heckenpflanze. Eine ausreichende Düngung im Frühjahr und im Spätsommer danken die Pflanzen mit einer üppigen Blüte im folgenden Frühjahr.
Vermehrung der Forsythie
Vermehren kann man eine Forsythie auch relativ einfach selbst. Hierfür eignen sich entweder Absenker oder Steckhölzer der Forsythie.
Forsythien als Dekoration zu Weihnachten
Gerade im Winter wenn alles trist und öde ist, ist die Forsythie ein echter Blickfang in der Wohnung oder im Haus. Wer sich Äste um den 4. Dezember schneidet und sie in Wasser stellt, wird an Weihnachten mit einer reichlichen Blüte belohnt. So können die trüben Wintertage mit einem Ast der Forsythie vergessen werden und die Vorfreude auf den Frühling kann Einzug in das Wohnzimmer erhalten.
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