Knorpelkirsche, Prunus avium
Die Knorpelkirsche (Prunus avium) oder auch Süßkirsche ist in vielen Gärten als Obstbaum beheimatet. Neben den süßen Früchten, welche es im Sommer zu ernten gibt, besticht die Knorpelkirsche auch durch seine weiße Blütenpracht, die meist zwischen März und Mai zutage tritt. Neben der eigentlichen Form der Knorpelkirsche gibt es noch eine Reihe von Zuchtformen wie beispielsweise die Herz-Kirsche, bei der ein deutlich höherer Ertrag an Früchten zu erwarten ist.
Je nach Alter des Baumes kann die Wuchshöhe bis zu 30m vom Boden bis zur Krone betragen. Wobei es sich bei reinen zum Obstanbau angepflanzten Bäumen empfiehlt, die Wuchshöhe durch Zuschnitt zu begrenzen.
Standort und Anspruch der Knorpelkirsche
Vermehrung der Knorpelkirsche
Besonders bei den ertragreichen Arten findet die Vermehrung der Bäume nur über Veredlung statt, sodass dies im privaten Hobbybereich nicht zu praktizieren ist. Es empfiehlt sich daher, einige Euro in starke und vor allem gegen Krankheiten resistente Bäume zu investieren.
Pflege & Schnitt der Knorpelkirsche
Der Zuschnitt der Knorpelkirsche kann direkt nach der Blüte erfolgen. Neben dem Zurückschneiden ist auch ein Auslichten der Äste wichtig, sodass mehr Licht an Blätter und Früchte gelangt.
Wissenswertes über die Knorpelkirsche
Wenn viele Süßkirschen geerntet werden sollen, empfiehlt es sich ein Netz über den Baum zu spannen, da die Früchte auch bei Vögeln äußerst beliebt sind. Sollte kein Netz gespannt sein, können dadurch große Teile der Ernte verloren gehen.
Da die meisten Kirschbäume sich nicht selber befruchten können, empfiehlt es sich bei der Anpflanzung direkt mehrere Knorpelkirschen zu setzen, um auch gleichzeitig den Kirschertrag zu steigern. Zur besseren Bestäubung der Blüten tragen Insekten wie Bienen etc. bei.
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