Rhododendron, Ericaceae

RhododendronDer Rhododendron ist eine Pflanzengattung der aus der Familie der Heidkrautgewächse. Sein Name wird aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet „Rosenbaum".

Mit über 1.000 Arten gibt es somit eine fast unüberschaubare Zahl der verschiedenen Sorten. Der Rhododendron ist eine sehr beliebte Heckenpflanze , da er immergrün und robust ist. Vor allem besticht er mit seinen wunderschönen Blüten, die im Frühjahr zum Vorschein kommen.

Was beim Kauf eines Rhododendron beachtet werden soll

Gerade beim Kauf sollte einiges beachtet werden, da der Rhododendron keine günstige Pflanze ist. Eine Heckenbepflanzung mit diesen Heidekrautgewächsen kann da die Geldbörse schnell leeren. Es sollten nur Pflanzen gekauft werden, die gesunde Blätter, viele kräftige Knospen und gedrungenen Wuchs haben.

Rhododendren mit gelben Blättern oder Blätter die insgesamt fleckig sind sollten nicht in den Einkaufswagen wandern, da diese meist auf eine Wurzelerkrankung hindeuten. Sind dann die richtigen Rhododendron gefunden kann mit dem Einpflanzen begonnen werden.

Pflege, Standort und Düngung von Rhododendren

Der Standort der beliebten Heckenpflanze sollte im Halbschatten liegen, da hier der Rhododendron am besten gedeiht. Am wohlsten fühlen sich die meisten Rhododendrensorten geschützt, schattig und möglicherweise an einer Nordwand, die diesen Schutz bietet. Alternativ kann man sie auch in Gruppen unter größere Bäume pflanzen. 

Gepflanzt werden kann das ganze Jahr über, doch die günstigste Zeit wäre von Mitte März bis Ende Mai oder aber auch von Mitte Oktober bis Ende November. Der Boden sollte kalkfrei und sauer sein, der PH-Wert darf zwischen 4,5 und 6 liegen (er verträgt keine kalhaltigen Böden!). Auch sollte eine Rindenschicht von etwa drei Zentimeter auf den Boden des Pflanzlochs gestreut werden und die Rhododendrenerde sollte mit dem Mutterboden 1:1 gemischt werden.

Eine trockener Wurzelballen, ebenso wie Staunässe, sind unbedingt zu vermeiden. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, während der Blütezeit ausreichend zu düngen. Dieser Rhododendron-Dünger, der verwendet werden sollte, kann im Fachhandel als Granulat gekauft werden. Meist blühen weiße oder hellblau blühende Rhododendren früher, das heißt im März, während dunklere Blütenfarben meist erst im Mai oder Juni erblühen. 

Um die Pflanze gut im Zaum zu halten, sollte sie im Frühjahr, kurz vor Austrieb, geschnitten werden. Da das ganze Jahr über tote Zweige, zu dünne Triebe oder auch zu dicht stehende Triebe entfernt werden müssen, ist im Frühjahr nur noch der übliche Jahresrückschnitt beim Rhododendron zu machen. Auch ist ein Radikalschnitt beim Rhododendron möglich, jedoch nur wenn die Pflanze gut gepflegt ist, sonst könnte sie diese Radikalkur nicht überleben und das wäre sicherlich ärgerlich für jeden Pflanzenfreund.

Ist jeder Rhododendron winterhart?

Nein. Es gibt einzelne Sorten, die nicht winterhart sind. Diese sollte man in Kübel pflanzen und im Herbst, vor den ersten Frösten, ins Winterquartier holen. Andere Sorten sind durchaus winterhart und können problemlos im Garten überwintert werden. Beim Kauf eines Rhododendron erfragt man die Wintherhärte am Besten direkt in der Baumschule, dem Gartencenter oder Baumarkt, um hier den entsprechend richtigen Rhododendron für den eignen Garten zu erwerben.

Rhododendron vermehren - geht das?

Ja. Man kann Stecklinge vom Rhododendron schneiden und im Spätsommer vermehren. Bis dieser Rhododendron-Steckling allerdings bewurzelt ist, können gut 6 Monate vergehen.

Mein Garten hat kalkhaltigen Boden, kann ich trotzdem einen Rhododendron pflanzen?

Falls der Gartenboden kalkhaltig ist, empfiehlt es sich, den Rhododendron in einen Blumentopf / Pflanzgefäß zu pflanzen. Dieser sollte mit saurer Erde gefüllt werden, damit der Rhododendron optimale Pflanzbedingungen im Garten findet. Foto Rhododendron © mrslevite - Fotolia.com


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ericaceae, rhododendren, rhododendron, rosenbusch

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