Seidelbast, Daphne Mezereum
Die Pflanzengattung Seidelbast umfasst mehr als 70 Arten, wovon der Echte Seidelbast sicherlich zu den bekanntesten Arten innerhalb der Gattung gehört. Hierbei sollte aber beachtet werden, dass der Echte Seidelbast (Daphne Mezereum) eine äußerst giftige Pflanze ist, sodass auf eine Anpflanzung verzichtet werden sollte, wenn sich kleine Kinder im Garten aufhalten sollten. Besonders die Früchte und die Rinde der Pflanze sind besonders giftig, sodass diese nur mit Handschuhen berührt werden sollten.
Viele der Arten kommen in Europa endemisch vor, wobei in China mit mehr als 50 unterschiedlichen Seidelbasten die größte Pflanzenvielfalt vorzufinden ist. Der Echte Seidelbast erreicht eine Höhe von bis zu 1,20m und verfügt über lanzenförmige Laubblätter.
Standort und Anspruch von Seidelbast
Vermehrung von Seidelbast
Es gibt mehrere Möglichkeiten den Seidelbast zu vermehren. Einfach lassen sich die vollreifen Früchte mit einer hohen Keimquote ins Erdreich setzen. Auch eine Vermehrung über Absenker ist einfach und ohne große Sachkenntnis möglich. Die Annahme von Stecklingen ist hingegen nicht so gut, daher sind die beiden anderen Möglichkeiten vorzuziehen.
Pflege & Schnitt von Seidelbast
Die Pflege des Seidelbastes ist recht einfach und unkompliziert. Ein Zuschnitt sollte direkt nach der Blüte erfolgen, auch sollte die Pflanze von Zeit zu Zeit ausgelichtet werden. Bei Arbeiten an der Pflanze ist mit Handschuhen zu arbeiten.
Wissenswertes über den Seidelbast
Der Echte Seidelbast findet seine Verwendung in der Homöopathie, spielt in der Schulmedizin aber sonst keine Rolle. Der Seidelbast vermehrt sich vor allem durch Vögel, welche gegen das Gift der Früchte immun sind und die Kerne der Früchte nach dem Verzehr wieder ausspucken. Auch sind die Blüten der Seidelbaste eine hervorragende Nektarquelle für Insekten.
Trotz seiner Giftigkeit handelt es sich beim echten Seidelbast um eine geschützte Pflanze, welche auch unter den Namen Kellerhals und Steinröschen bekannt ist.
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