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Zwergmispel, Cotneaster

Die Zwergmispel ist vielfältig vertreten

ZwergmispelIn unseren Breitengraden gibt es eine ganze Reihe verschiedener Sorten der Zwergmispel, viele sind nur im Sommer grün, andere zählen zu den immergrünen Pflanzen. Insgesamt aber gibt es beinahe hundert verschiedene Zwergmispel-Arten. Sie reichen von der gewöhnlichen Zwergmispel über die kleinblättrige, die buchsblättrige oder die reichblütige bis hin zur Teppich-Zwergmispel, einem Bodendecker. 

Grundsätzlich handelt es sich bei der Zwergmispel um einen Strauch, der bis zu fünfzehn Meter hoch werden kann. Aber es gibt die Zwergmispel auch als Baum. Der botanische Name der Zwergmispel lautet Cotoneaster. Je nach Sorte trägt die Zwergmispel verschiedene Namensergänzungen.

Beheimatet ist die Zwergmispel in Asien, Europa und Nordafrika. Vor allem im Gebiet des Himalaya und in China gibt es viele unterschiedliche Sorten.

Die Beeren der Zwergmispel 

Bekannt ist die Zwergmispel für ihre roten orangeroten oder schwarzen Beeren, die sie im Herbst bildet und bis in den Winter hinein trägt. Im Prinzip handelt es sich jedoch nicht um Beeren, sondern um apfelähnliche Früchte mit einem Samenkern.

Die Zweige sind auch sehr beliebt zur Dekoration in Weihnachtsgestecken. Die Blüten, die im Frühjahr an der Zwergmispel zu finden sind, sind bei den meisten Sorten cremeweiß, können aber auch rosa, rot oder hellviolett sein. Die Blätter der Zwergmispel sind klein, glänzend und haben einen glatten Rand.

Idealer Standort für die Zwergmispel

Die Zwergmispel liebt die volle Sonne und darf bestenfalls an einen Ort gepflanzt werden, der nur gelegentlich leicht schattig ist. Der Boden muss durchlässig und feuchtigkeitsspeichernd sein. Einige Sorten eignen sich besonders gut für den Steingarten. Andere Arten dienen zur Böschungsbepflanzung oder als Bodendecker und dehnen sich besonders in der Breite aus. Bei der Auswahl des Standorts muss der Wuchsform der ausgewählten Sorte daher Beachtung geschenkt werden.

Pflege der Zwergmispel

Die Zwergmispel bedarf keiner umfassenden Pflege. Sie muss auch nicht beschnitten werden, wenn man ihren natürlichen Wuchs zulässt. Nur dann, wenn der Strauch eine gewisse Form erhalten soll, bietet sich im Frühjahr ein entsprechender, aber vorsichtiger Rückschnitt an. Die richtige Jahreszeit, um die Zwergmispel in den Garten zu pflanzen, sind Herbst und Winter.

Vermehrung der Zwergmispel 

Die Vermehrung der Zwergmispel ist recht einfach durch Absenker möglich, die im Sommer oder im Herbst gebildet werden. Es dauert jedoch recht lange, bis die Absenker Wurzeln bilden. Bis zu zwei Jahre muss man sich gedulden, bevor man die jungen Pflanzen von der Mutterpflanze trennen kann. Sie kommen dann zunächst in ein Anzuchtbeet, bis sie groß und üppig genug für das Gartenbeet sind.

Die Vermehrung durch Stecklinge ist ebenfalls möglich. Sie erfolgt bei den immergrünen Sorten im Spätsommer und bei den sommergrünen im Frühjahr durch junge Triebe. Sehr langwierig ist die Anzucht aus Samen.

Krankheiten der Zwergmispel 

Die Zwergmispel ist anfällig für den Feuerbrand, eine gefährliche bakterielle Infektion, die vor allem Obstbäume befallen und vernichten und sich schnell ausdehnen kann.

Vorsicht giftig!

Alle Pflanzenteile der Zwergmispel sind schwach giftig. Es ist daher zu überlegen, ob der Strauch in einen Garten gepflanzt wird, in dem sich Tiere und kleine Kinder aufhalten. Zwergmispel-Foto: © jessi - Fotolia.com


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