Ginko, Ginkobaum, Ginko biloba
Der Ginko (Ginko biloba) gehört der Familie der Ginkogewächse an. Seine ursprüngliche Heimat ist in China. Doch als im Jahre 1730 holländische Seefahrer den eigentlich aussterbenden Baum mit nach Europa brachten, wird er seit dieser Zeit fast auf der ganzen Welt als Zierbaum gepflanzt.
Der Ginko ist ein sommergrüner Baum. Die Wuchshöhe kann bis zu 40 Metern betragen.
Die ältesten Vertreter dieser Sorte können bis zu 1000 Jahre alt werden. Ein Jungbaum produziert Pfahlwurzeln, erst im Laufe der Jahre bilden sich stark ausgeprägte Seitenwurzeln.
Der Baum hat einen pyramidenförmigen Umriss. Die Äste sind in jungen Jahren recht spärlich, erst ab dem 25. Jahr bilden sich viele Seitenäste. Der Baum besitzt eine mächtig ausgeprägte Baumkrone.
Holz und Farbe des Ginkobaums
Das Holz des Ginkos ist absolut frei von Harz. Das Holz ist sehr leicht und weich, es hat eine auffallend helle Farbe. Die Bäume weisen eine gewisse Feuerresistenz auf, was die tief gefurchte und raue Rinde des Baumes ausmacht. Die Farbe eines ausgewachsenen Baumes ist dunkelgrau.
Die Blätter des Ginkobaumes sind auffällig in der Form, sie wirken fast fächerförmig. Die Größe der Blätter ist circa 8 cm.
Pflanzenbeschreibung Ginko
Der Ginko ist ein sogenannter Windbestäuber. Die Blüte des Ginkos findet im März statt. Der Baum erhält seine Geschlechtsreife erst mit ca. 30 Jahren. Die Blüte hat eine Kätzchenform. Der anschließende Befruchtungszeitpunk sind die Monate August bis September, was aber abhängig von der Bestäubung ist.
Der Samen des Ginkobaumes ist essbar. Der Ginkobaum wurde als Weltbaum benannt, er verkörpert das Symbol von Stärke und Hoffnung. Das nicht zu Unrecht, denn er ist der einzige noch lebende Vertreter der ausgestorbenen Gruppe der Samenpflanzen.
Ist der Ginkobaum winterhart?
Ja, vorausgesetzt der Ginkobaum ist gut im Erdreich verwurzelt, so ist es in unseren Breitengraden durchaus winterhart und frostresistent. Eine Kübelbepflanzung mit dem Ginkobaum ist dennoch nicht anzuraten, da hier die begrenzte Erde schneller "durchfriert" und der Ginkobaum in einem kalten Winter erfrieren könnte.
Foto Ginkobaum: Hinochika / shutterstock.com
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