Biogarten Grundwissen

Biogarten Grundwissen

BiogartenWer biologisch Gärtnern möchte, sollte prinzipiell auf Pestiziede und chemische Schädlinksbekämpfung verzichten. Mischkultur, nützliche Insekten und biologische Jauchen helfen - frühzeitig angewandt - meist genauso gut wie die "chemische Keule".
Wussten Sie schon? 
Boden, der einer dauernden Nutzung unterliegt, wird durch herunter gefallendes und vermoderndes Laub und Pflanzenreste nur teilweise die entzogenen Stoffen zurückgeführt und deshalb müssen diese Stoffe durch Dünger aufgefüllt werden. Naturdünger wie Kompost und Stallmist lockern z.B. den Boden auf und dienen dazu den Boden Durchzulüften und den Wassergehalt auszugleichen. Da Naturdünger jedoch immer seltener wird, muss auf industriell hergestellte Düngersalze ausgewichen werden, oder gibt es Alternativen? 

Grundwissen rund um den Biogarten:

Gründüngung

Mit der Verwendung von Gründünger lässt sich vor allem der für das Gemüse vorgesehene Gartenbereich einfach und effizient mit wichtigen Nährstoffen anreichern. Ideal ist der Anbau von Gründüngerpflanzen vor der kompletten Neuanlage eines Gartens.

Löwenzahn - ein kulinarischer Genuss

Wenn die Samen wie lustige Fallschirme durch die Lüfte tanzen, strahlen viele Kinderaugen. Der Gärtner hingegen sieht es mit Verdruss, wenn sich der gefiederte Same des Löwenzahns buchstäblich „im Fluge" verteilt. Kaum bei einer anderen Pflanzen könnte der Ausspruch besser passen „Des einen Freud, des anderen Leid".

Nematoden einsetzenNematoden einsetzen

Nicht nur in der Landwirtschaft, auch in Haus- und Schrebergärten werden noch immer viel zu viele Gifte zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Natürlich ist es mehr als ärgerlich, wenn die vollbrachte Gartenarbeit von einem Heer von Schnecken, Läusen, Käfern oder Würmern wieder zunichte gemacht wird. Es geht aber auch ohne Gift. Biologische Schädlingsbekämpfung heißt die Lösung.

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