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Wirksamkeit von alternativen Pflanzenschutzmitteln | Biogarten Grundwissen

Wirksamkeit von alternativen Pflanzenschutzmitteln

Zur optimalen Versorgung von Bäumen und Pflanzen gehören zunächst einmal die richtige Standortwahl, die Pflege und dann erst ein gezielter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Zu den vorbeugend wirkenden Mitteln welche man aus frisch gesammelten oder getrockneten Kräutern selbst herstellen kann, gehören Vermischungen aus Algen, Steinmehl oder verschiedene Pflanzen. Pflanzliche Spritzmittel verhüten jedoch nicht hundertprozentig Krankheiten oder bekämpfen todsicher Schädlinge.

Alternativer Pflanzenschutz

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, welche Erfolg für ein gesundes Pflanzenwachstum versprechen. Jedoch kann die Anwendung selbst hergestellter Mittel höchstens zur Schadensbegrenzung von Krankheiten und deren Auslöser führen, was bedeutet das z.B. eine Vermischung spezieller Kräuter- und Pflanzenstoffe sich positiv auf die Abwehrkräfte behandelter Pflanzen auswirkt.

Diese Mittel in Form von Laugen, Brühen oder Tees müssen im Vorfeld natürlich erst einmal angesetzt und anwendbar gemacht werden. Dazu sollte man mit den verwertbaren Pflanzen vertraut sein, sowie Inhaltsstoffe und Wirkung kennen.

In verschiedenen Kräutern, Pflanzen und Bäumen hält die Natur wirksame Mittel für Pflanzenschutz und Düngung bereit und durch das Zusammenwirken einzelner Eigenschaften können sich gemischten Jauchen gegenseitig ergänzen.

Düfte, Öle, Brühen und Jauchen

So zum Beispiel eine gärende Brennnesseljauche welche sich ätzend auf Schädlinge auswirkt. Krankheitserreger werden mit Ansätzen aus Zwiebeln, Knoblauch und Kapuzinerkresse abgetötet, oder zumindest in ihrer Entwicklung gehemmt. Einen hohen Gehalt an Kieselsäure besitzt unter anderem der Ackerschachtelhalm, welcher das Zellgewebe festigt und somit verhindert, dass Pilzsporen nicht mehr so einfach in Planzblätter eindringen können. Auch Schädlingen fällt es dadurch schwerer sich durch das harte Pflanzengewebe zu fressen.

Starke Duftstoffe, die schädliche Insekten abschrecken können, findet man in Holunder und Tomaten, während Knoblauch, Zwiebel und Kapuzinerkresse eine bakterientötende Wirkung besitzen.

Die ätherischen Öle von Pfefferminze, Schafgarbe und der Kamille können den Pilzbefall hemmen und die Keimung verlangsamen.

Man kann so genannte Pflanzenhilfsmittel wie z.B. Schachtelhalm-, Brennnessel- und Baldrianpräparate auch käuflich erwerben. Beachtet werden sollte jedoch, das Pflanzenstärkungsmittel, welche außer pflanzlichen Extrakten auch andere Substanzen, wie z.B. Algen und Steinmehl enthalten unter die Bestimmungen des Pflanzenschutzgesetzes fallen.

Diese finden Sie im Fachhandel nicht im Selbstbedienungsbereich, da sie nicht in den Verkehr gebracht werden dürfen. Zu den Ausnahmen gehören nur Präparate welche bei der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft angemeldet und in eine entsprechende Liste aufgenommen sind. Auch müssen sie mit der Angabe „Pflanzenstärkungsmittel" und der Listennummer versehen sein.

Der Hinweis, dass diese Mittel keine spezifische Wirkung haben und somit auch Nützlinge beeinflussen können, darf ebenfalls nicht fehlen.

Schnecken, Blattläuse und CO

Schnecken gehören zu der Sorte Plagegeistern die man ebenfalls nicht gerne im Garten sieht, da sie frisches Grün, Aussaaten und Jungpflanzen beim Fressen bevorzugen.

Neben dem Absammeln kann man Schnecken auch mit Bierfallen anlocken. Einfach abends zu 2/3 mit Bier gefüllte Becher eingegraben, am nächsten Tag sind diese mit ertrunkenen, toten Schnecken gefüllt.

Eine abschreckende Wirkung wird auch den Blättern von Tomaten zugeschrieben.

Ein weiteres, gegen Schädlinge regulierendes Mittel, ist Schmierseife, die z.B. beim Einsatz gegen Blattläuse hilft.

Gegen die Eier überwinternder Schädlinge können Paraffin- oder Pflanzenöle eingesetzt und diese dann mit Wasser vermischt in eine Sprühflasche gefüllt werden. Diese Emulsion bildet einen dünnen, luftundurchlässigen Film über die Eier und lässt diese absterben.

Wichtig! Öle kurz vor dem Schlüpfen der Schädlinge einsetzen, da die Atmungsaktivität in diesem Stadium besonders hoch ist.


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