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Gründüngung | Biogarten Grundwissen

Gründüngung

Mit der Verwendung von Gründünger lässt sich vor allem der für das Gemüse vorgesehene Gartenbereich einfach und effizient mit wichtigen Nährstoffen anreichern. Ideal ist der Anbau von Gründüngerpflanzen vor der kompletten Neuanlage eines Gartens. In einer bestehenden Gartenanlage kann der Samen direkt nach dem Abernten der Beete ausgebracht werden.

Die heranwachsenden Pflanzen halten das Unkraut in Schach und lassen den Boden nicht zu stark austrocknen, so dass die Mikroorganismen ungestört weiterhin aktiv bleiben.

Gründüngerpflanzen

Die meisten zur Gründüngung verwendeten Pflanzen sterben im Winter von alleine ab und lassen sich bis zum zeitigen Frühjahr in den Boden einarbeiten. Raps ist dagegen winterhart und wird deshalb am besten noch vor seiner Blüte in den Boden eingegraben.

Wer möchte, kann die Pflanzen vor dem Umgraben mit dem Rasenmäher zerkleinern. Um geeignete Gründüngerpflanzen auswählen zu können, spielen der Verwendungszweck und die Bodenbeschaffenheit wichtige Rollen.

Sowohl für den Zier- als auch für den Gemüsegarten empfehlen sich Raps, Senf und Bohnen. Sandböden erhalten mit Lupinen und Klee eine Aufwertung ihrer Konsistenz. Für leichtere Böden eignen sich Wicken und Erbsen. Ein weiteres Kriterium stellt die Folgesaat dar, denn sie entscheidet, ob Kreuzblütler oder besser Hülsenfrüchtler zum Einsatz kommen sollten.

Kreuzblütler

Bei Ackersenf, Raps und Ölrettich handelt es sich um Kreuzblütler. Sie eignen sich nicht zur Gründüngung, wenn für das kommende Jahr auf dem Boden die Anzucht von Kohlgemüse oder Rettich vorgesehen ist. Es würde die Ausbreitung der gefürchteten Kohlhernie, eine nur bei Kreuzblütlern auftretenden Pilzkrankheit, begünstigen.

Sind als Folgesaat Kartoffeln oder Tomaten (Nachtschattengewächse), Möhren, Zwiebeln oder Gurkengewächse vorgesehen, können Kreuzblütler bedenkenlos zur Gründüngung verwendet werden.

Hülsenfrüchtler

Die Unterfamilie Schmetterlingsblütler zählt gleichfalls zu den Hülsenfrüchtlern. Zur Gründüngung werden sehr gerne Ackerbohnen, Futtererbsen, Bitterlupinen, Luzerne oder der Weißklee genommen.

Sie alle haben den großen Vorteil, dass sie das Erdreich mit besonders viel Stickstoff anreichern, was sich bei folgenden Salaten und Gemüsepflanzen überaus positiv auswirkt.

Vorteile der Gründüngung

Die Gründüngung zeichnet sich durch ihre Umweltverträglichkeit aus. Sie lässt sich bequem zwischen den Vegetationsperioden anwenden und macht den Boden nicht nur nährstoffreich, sondern lockert ihn auf und verbessert den Humusanteil.

Spezielle Saatmischungen für bestimmte Einsatzzwecke, wie zum Beispiel zur Bekämpfung von schädlichen Nematoden, sind im Fachhandel erhältlich.


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