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Mulchen im biologischen Garten, Teil 1 | Biogarten Grundwissen

Teil 1 - Mulchen im biologischen Gartenbau

MULCHEN: Bedeckung des Bodens mit pflanzlichen und organischen Substanzen, anorganischen Stoffen oder Kunststoff und Textilien.

Unter der Einwirkung von Regen, Wind und Sonne verliert die Erde nicht nur ihre Struktur sondern auch viele Mineralien. Deshalb bleibt in der Natur die Erde nicht lange ungeschützt. Auch der ökologisch denkende Gärtner sollte freiliegendes Erdreich schützen. Hierbei stehen ihm die gleichen Materialien wie in der freien Natur zur Verfügung.

Vorteile, die für das Mulchen sprechen:

1. Die Mulchschicht verhindert ein Austrocknen des Bodens, was Gießwasser spart und die Feuchtigkeit speichert.

2. Die Mikrofauna, die Leben in den Boden bringt, wird durch Mulch geschützt.

3. Mulch hemmt und unterdrückt das Wachstum von Wildkräuter bzw. Unkraut. Es lässt sich leichter ausrupfen und man muss weniger jäten, was Zeit spart.

4. Bei Platzregen, der das Erdreich verdichtet, schützt Mulch den Boden und die Erde bewahrt ihre lockere, gut durchlüftete Schicht.

5. Organischer Mulch reichert den Boden durch Zersetzung mit Humus an. Zusätzliche Düngung ist oft nicht erforderlich.

6. Mulch verringert den Biomüll da das Garten-Abfallmaterial im Kreislauf bleibt.

7. Mulch bildet eine isolierende Schicht, die die Wurzeln generell vor starken Temperaturschwankungen schützt

8. Der Boden erwärmt sich leichter.

9. Der Boden bleibt locker.

10. Dem Boden werden Nährstoffe zugeführt.

Vorbereitung des Bodens

Die Bearbeitung des Bodens sollte nur bei schönem Wetter erfolgen, damit die Wild- und Unkräuter sofort welken und nicht noch einmal einwurzeln.

Das Aufhacken des Bodens zerstört winzige Kanäle, die sich in der obersten Erdschicht bis in einige Zentimeter Tiefe gebildet haben und das Bodenwasser verdunsten lassen. Es lockert nicht nur die Erde bis in eine Tiefe von 6 oder 7 cm, sondern holt auch Unkräuter heraus.

Zudem verhindert das Hacken, das bereits nach unten gesickertes Wasser verloren geht. Verhindern Sie beim Ausgleichen des Erdreichs, dass es allzu feinkrümelig wird.

Grundausrüstung zum Mulchen:

  • Häcksler - unerlässlich, zum Zerkleinern von Strauchschnitt und andere Gartenabfälle
  • Schubkarre – zum Transport von Komposterde zu den Beeten
  • Rasenmäher – zum Mähen und zusätzlichem zerkleinern von abgefallene Laub im Herbst
  • Kunststoff-Federbesen - zum Harken von Rasenschnitt und Herbstlaub
  • Große Plane – zum transportieren von Gras und Blättern zu den Beeten
  • Grubber - zum Verteilen des Mulchs

Welche Materialien eignen sich zum Mulchen?

Nicht jede Art zu mulchen und nicht jedes Material eignet sich für den eigenen Garten. Geeignet ist: Organisches Mulch-Material und anorganisches Mulch-Material.


Suchbegriffe
anorganisch, mulch, mulchen, organisch, pflanzlich, substrat

Kommentare  

 
0 #1 Gartenfreund 2013-10-28 10:07
Gemulcht wird zwar die meiste Zeit des Jahres, aber gerade beim derzeitigen Laubfall ist das Thema wieder "aktuell". An besseres Mulchmaterial kann man doch eigentlich nicht kommen. Gemischt mit dem letzten Rasenschnitt - optimal. Dazu noch ein paar Laubhaufen im Garten, zumindest wenn der Baumbestand groß genug ist, und die Tierwelt findet auch noch Unterschlupf für die kalte Jahreszeit. Nur schade, dass nicht jeder Hobbygärtner den Laubfall in seinem Garten erlaubt. Wenn ich durch unsere Straße gehe, sehe ich einige Gärten, die nahezu steril sind. Schade, dass einige Menschen der Natur so fern sind.
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