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Der Biogarten oder: Natürlich gärtnern (Teil 2) | Biogarten Grundwissen

Der Biogarten oder: Natürlich gärtnern (Teil 2) !

Was bedeutet Ökologisches gärtnern?

Marienkäfer im GartenÖkologisches Gärtnern bedeutet intensiv den Arten- und Umweltschutz zu fördern und auf keinen Fall chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel im Garten zu verwenden. Eingesetzt werden als Ersatz, unter anderem Nützlinge und biologischer Pflanzenschutz.

Dafür benötigt ein ökologisch angelegter Garten später einmal viel weniger Pflegeaufwand. Jedoch hat das Gärtnern nach biologischen Grundsätzen natürlich auch seine Nachteile. Man muss bedeutend sorgfältiger arbeiten und mehr darüber nachdenken, was man tut.

Fünf Grundsätze des ökologischen Gärtnerns:

1. Erhaltung der biologischen Vielfalt

Dieser Grundsatz sollte absoluten Vorrang bei der Auswahl der Pflanzen haben und dafür sollten möglichst nur einheimische Pflanzenarten angebaut werden.

Des Weiteren sollten abwechslungsreiche Pflanzungen und Bedingungen geschaffen werden, die Kleintiere anlocken, denn im ökologischen Garten sind Land- und Wassertiere , Singvögel und andere Insekten, die eine Garantie für ein gutes Gleichgewicht bieten, erwünscht.

2. Bewahren des natürlichen Gleichgewichts

Damit sich auch Nützlinge im Garten aufhalten, muss man auch ein wenig Schädlingsbefall an einigen Pflanzen dulden, sonst können auch ihre natürlichen Feine nicht überleben, da diese keine günstigen Bedingungen vorfinden. So dezimieren z.B. Marienkäfer oder Florfliegen die Blattläuse.

Viele übersichtliche Nistmöglichkeiten sollten in Hecken und Bäume angeboten werden. Denkbar sind auch ein Gartenteich, Bachlauf und ein Insektenhotel.

3. Wassereinsparungen

Wasser ist ein wertvoller Rohstoff und deshalb ist es zweckmäßig, dass das Wasser aus einem Brunnen kommt, oder im Garten Regenwasser in dafür vorgesehenen Regentonnen aufzufangen. Um Wasser nicht nutzlos zu vergeuden, ist es sinnvoll, die Gießmenge zu verringern.

So kann z.B. Wasser bereits bei der Auswahl der Gewächse eingespart werden. Beete, die mit einer ca. 9 cm starken Mulchschicht aus organischen Material (Rindenmulch) bedeckt sind, trocknen nicht so schnell aus. Auch der Unkrautbewuchs wird dadurch erheblich verringert. Auf Sprinkleranlagen kann in Gärten eigentlich verzichtet werden, da diese üblicherweise nur für große Fläche gedacht sind.

4. So wenig Eingriffe wie möglich

Verständiges Biogärtnern setzt voraus, dass man sich zusätzliches Wissen aneignet, sich Gedanken darüber macht und sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen. Eingreifen, ohne zu darüber nachzudenken gibt es nicht mehr. Es ist wichtig, negativen Ereignissen auf den Grund zu gehen um in den nächsten Jahren nicht wieder vor denselben Schwierigkeiten zu stehen. Man sollte lernen, Wichtiges von Nebensächlichem zu trennen.

So ist beispielsweise übertriebene Sauberkeit fehl am Platz und abgestorbenes Material oder Unkräuter können auch mal liegenbleiben oder stehengelassen werden. Ein Garten muss keineswegs perfekt oder besonders ergiebig sein, denn Gärtnern ist und bleibt eine Freizeitbeschäftigung und die sollte natürlich Spaß machen.

Auch ein Schädlingsbefall mag zwar in Ihren Augen verheerend aussehen, für das Gewächs selbst kann es aber ohne gravierende Folgen bleiben.

5. Mittel sinnvoll einsetzen – Ökologisches Denken

Umweltbewusstsein sollte mit an erster Stelle bei der Wahl von Maßnahmen stehen. Die Verwendung von Pestiziden, ob biologisch oder nicht, sollte so wenig als möglich in Betracht gezogen werden, denn auch ein biogartentaugliches Präparat kann Pflanzen und Umwelt schädigen. Um mit Problemen fertig zu werden gibt es eine Anzahl wirksamer ökologischer Methoden, wie etwa die biologische Schädlingsbekämpfung oder Pheromon-Fallen. So verwendet man z.B. zum Düngen auch Kompost, Stallmist oder Kräuterbrühen.

Mischkultur und die Einhaltung einer Fruchtfolge sind wichtige Anbauformen. Deshalb sollten nur Pflanzen zusammen wachsen, die miteinander harmonieren, denn Mischkultur-Pflanzen fördern sich nicht nur gegenseitig im Geschmack, sondern wehren unter anderem Pflanzenkrankheiten ab und vertreiben Schädlinge. Zudem sollten bei der Auswahl und Verwendung von Gestaltungselemente ausschließlich auf natürliche Baustoffe geachtet werden. Auf ein Umgraben sollte man ebenfalls, nach der Anlage des Garten, verzichten.

Fazit: Ein Biogärtner schadet auf keinen Fall der Natur, sondern steht im Einklang mit ihr. Ökologisches gärtnern bedeutet auf die eigene Gesundheit zu achten, denn es ist bewiesen, dass chemische Zusätze äußerst bedenkliche Nebenwirkungen besitzen, sowohl für den Menschen als auch für das natürliche Gleichgewicht der Natur. Auf den Garten bezogen heißt das, ökologisches Gärtnern wird verstärkt an Bedeutung gewinnen und stellt eine Verpflichtung zu Umwelt-und Naturschutz sowie Landschafts-und Kulturpflege dar.
Wer Teil 1 unserer Tipps zum Biogarten - natürlich gärtnern lesen möchte, kann hier weiterlesen: "Mein Biogarten - natürlich Gärtnern (Teil 1)"

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