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Freesie, Freesien, Freesia 

Freesien schaffen zauberhaften Duft im Garten

FreesieEine der typischen Zwiebelblumen für den Garten und eine beliebte Schnittblume ist die Freesie. Genau genommen gehört die Freesie der Familie der Irisgewächse an. Ursprünglich stammt diese wunderbar süßlich duftende Pflanze mit dem beinahe blattlosen, häufig verzweigten Stiel und den hübschen Kelch-Blüten aus Südafrika.

Daher haben Freesien auch keine Probleme mit warmen Sommertemperaturen. Von der Freesie gibt es ungefähr fünfzehn verschiedene Arten. Die am meisten verbreiteten Farben sind weiß, gelb, rosa und violett, selten auch rot.

Ihren Namen trägt die Freesie von ihrem Entdecker Friedrich Heinrich Theodor Freese. Er fand sie 1850 in Südafrika und führte sie nach Deutschland ein. Die unterschiedlichen Farben, in denen die Pflanze heute angeboten wird, wurden durch immer wieder neue Kreuzungen gezüchtet.

Die Freesie ist eine mehrjährige Pflanze, die in den Sommermonaten Juli und August, manchmal auch bis  in den Herbst hinein blüht und ihren Duft versprüht. Die Blume wird zwischen 30 und 50 Zentimeter hoch. Neben den einfachen, glockenartigen Blütendolden gibt es Freesien mit gefüllten Blüten.

Idealer Standort für Freesien

Die Freesie mag keinen Schatten. Ein halbschattiger bis sonniger Platz ist daher ideal für den Wuchs und die Blüte der Pflanze. Die Zwiebel muss fünf bis 10 Zentimeter dick mit Erde bedeckt sein. Der Pflanzabstand sollte 30 Zentimeter betragen. 

Boden- und Nährstoffbedarf der Freesie

Der Boden, in dem die Freesie am besten gedeiht, ist humusreich und feucht. Obwohl die Freesie ihre Heimat im trockenen Südafrika hat, benötigt sie relativ viel Wasser. Besonders während der Zeit des Wachstums muss die Blumenzwiebel der Freesie immer feucht gehalten werden.

Solange die Pflanze nicht blüht, wird sie daher von oben gegossen. Sobald die Blüte einsetzt, gießt man sie am Stiel. In ihrer Heimat am Kap der guten Hoffnung  blüht die Pflanze nach der Regenperiode. Dennoch mag die Freesie keinen verregneten Sommer. Sie blüht dann nur spärlich und verwelkt sehr schnell.

Überwinterung von Freesien

FreesienDie Freesie ist nicht winterhart. Auch ihre Zwiebel darf im Winter nicht in der Erde bleiben, da sie dann erfriert. Nach der Blüte im Herbst wird die Zwiebel ausgegraben und bei einer Temperatur um 20 Grad überwintert.

Die Zwiebeln können im nächsten Frühjahr, aber erst im Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, wieder eingesetzt werden, aber viele Pflanzen blühen dann nicht mehr.

Obwohl die Freesie mehrjährig ist, blüht sie häufig nur ein einziges Mal.

Vermehrung von Freesien

Die Vermehrung der Freesie ist durch Samen möglich, die sich in der Kapselfrucht befinden. Außerdem lässt die Freesie sich durch Stecklinge vermehren und kultivieren.  

Foto Freesien: Soyka, haru / shutterstock.com


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