Hasenglöckchen, Hyazinthoides
Dezenter Duft im Frühjahr - Das Hasenglöckchen
Das Hasenglöckchen ist eine kleine Zwiebelblume, die zu den Frühlingsblumen gehört. Charakteristisch für das Hasenglöckchen sind die kleinen, blauen Blütenglocken, die einen dezenten Duft versprühen. Es gibt aber auch Hasenglöckchen mit rosa oder weißen Blüten. Der botanische Name der Pflanze lautet Hyazinthoides. Der Ursprung des Hasenglöckchens liegt in Mitteleuropa und in Nordwest-Afrika. Die Pflanze hat schmale, lange Blätter, wie alle Spargelgewächse, denen das Hasenglöckchen angehört. Sie neigt zu einem krautigen Wuchs. An jedem Stängel bilden sich mehrere, bis zu zwölf oder fünfzehn der Blütenglocken.
In der Natur findet man das Hasenglöckchen häufig in Mischwäldern und auf schattigen, verwilderten Wiesen. Dort steht die Pflanze unter Naturschutz. Die Blütezeit der zwischen zwanzig und vierzig Zentimeter hohen Pflanze sind die Monate April und Mai. Neben dem gewöhnlichen Hasenglöckchen gibt es das italienische Hasenglöckchen, das auch als Riviera-Hasenglöckchen bekannt ist, und das Spanische Hasenglöckchen, auch als Glockenblaustern bekannt, das über größere Blätter verfügt und besonders reich blüht.
Der ideale Standort für das Hasenglöckchen
Wichtig ist ein Boden, der humos, nährstoffreich, locker und ein wenig sauer ist.
Wie die meisten Frühjahrsblüher fühlt sich auch das Hasenglöckchen in direkter Nachbarschaft anderer Zwiebelblumen für das Frühjahr sehr wohl. Insbesondere Narzissen, Waldfarn und Waldgräser sind in der Natur in der Nähe der Hasenglöckchen zu finden.
Aufgrund derselben Bodenansprüche eignet sich die direkte Nähe zu Rhododendron sehr gut für das Hasenglöckchen.
Pflanzung und Pflege des Hasenglöckchens
Die kleinen Zwiebeln der Hasenglöckchen werden im Herbst ungefähr fünf Zentimeter tief in den Boden gesteckt, wobei ein Abstand von zehn Zentimetern zwischen den Zwiebeln eingehalten werden sollte. Wird auf die richtige Bodenbeschaffenheit geachtet, dann zeigt die Pflanze ohne weitere Pflege im nächsten Frühjahr ihre Blätter und Blüten. Sie kann nach der Blütezeit an ihrem Platz bleiben, aber die Zwiebeln können auch heraus genommen und im nächsten Herbst erneut an einer anderen Stelle eingepflanzt werden.
Das Laub sollte man nach der Blüte nicht entfernen, sondern einfach liegen lassen. Wen es stört, der entfernt es jedoch erst, nachdem die Blätter völlig verwelkt sind. Gibt man dem Boden einmal im Jahr etwas Kompost bei, so wird sich die Pflanze üppig entwickeln.
Vermehrung des Hasenglöckchens
Die Vermehrung des Hasenglöckchens ist durch Aussaat des Samens möglich, der sich nach Blüte bildet oder durch Brutzwiebeln. Grundsätzlich aber neigt das Hasenglöckchen dazu, sich stark selbst zu vermehren.
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