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Sibirischer Blaustern - Scilla siberica

Der Sibirische Blaustern ist eine niedrig wachsende Zwiebelpflanze, die wie ein Bodendecker  im Frühjahr einen wunderschönen blauen Blütenteppich bildet. Die Zwiebelpflanze eignet sich sehr gut zum Verwildern auf Wiesen und zwischen Bäumen. Die Pflanze gehört zur Familie der Hyazinthenpflanzen  und ist eine typische Frühjahrsblume. Die kleine Zwiebelpflanze gehört zu den Staudengewächsen und eignet sich auch sehr gut für den Steingarten. Neben den weit verbreiteten blauen Blüten gibt es vereinzelt auch Pflanzen, die eine weiße oder rosa Blüte zeigen.

Wie der Name des Pflänzchens schon verrät, kommt es in der nördlichen Hemisphäre vor. Besonders in Deutschland und den angrenzenden nordeuropäischen Ländern ist der Sibirische Blaustern stark verbreitet. Aufgrund der typischen Blütenform nennt man die Pflanze auch Nickender Blaustern, da sie sich im Wind entsprechend bewegt.

Jede Pflanze bringt ein bis zwei Blütenstengel hervor, die von jeweils zwei geraden, spitz zulaufenden Blättern umgeben sind. Trotz seines Namens stammt der Sibirische Blaustern jedoch nicht ursprünglich aus Sibirien, sondern aus dem Süden Russlands, dem Kaukasus, der Türkei und dem Iran.

Idealer Standort für den sibirischen Blaustern

Der Sibirische Blaustern mag Sonne und Halbschatten und ist hervorragend geeignet, um zwischen Bäumen oder an Rändern von Hecken große, blau blühende Flächen zu bewachsen. Der Boden sollte mäßig nährstoffreich und humos sein. Die Pflanze benötigt viel Feuchtigkeit, kann aber keine Staunässe vertragen. Besonders reizvoll wirkt der Sibirische Blaustern in direkter Umgebung von Christrosen und Forsythien.

Die Pflanze benötigt einen Pflanzabstand, der ungefähr eine halbe Wuchsbreite beträgt, die Zwiebeln können also relativ eng gepflanzt werden. Die Tiefe sollte ungefähr das Zwei- bis Dreifache des Zwiebeldurchmessers betragen.

Pflege und Vermehrung des sibirischen Blaustern

Die Pflanze ist nicht sehr anspruchsvoll in Bezug auf die Pflege. Sie gedeiht besonders prächtig in einem leicht sauren, aber auch in einem neutralen und sogar leicht alkalischen Boden. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Zwiebeln. Die Pflanzen teilen sich aber auch aus eigener Kraft sehr stark und sind daher besonders gut zum Verwildern geeignet. Obwohl der Sibirische Blaustern eine Zwiebelpflanze ist, sät er sich auch aus eigenem Samen selbst aus.

Eine leichte Kompostgabe für den sibirischen Blaustern im Frühjahr fördert das Wachstum und die Blütenpracht des Sibirischen Blausterns.

Überwinterung des sibirischen Blaustern

Die Blumenzwiebeln des sibirischen Blausterns können den Winter über in der Erde verbleiben, da sie winterhart sind. Sie neigen zu einer starken Verwilderung und bilden daher innerhalb weniger Jahre üppige, zusammenhängende Blütenteppiche. Nach der Blüte sollte man das Laub und die Blütenstängel flach über dem Boden abschneiden. Soll die Zwiebel aber verwildern, muss das Laub bis zum vollständigen Verwelken an der Zwiebel verbleiben.


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blumenzwiebeln, scilla siberica, sibirischer blaustern, zwiebelblumen

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