Vertikutieren, düngen, aussäen: Die Frühjahrskur für den Rasen
Während der kalten und nassen Wintermonate hat der Rasen in unseren Gärten stark gelitten. Besonders die Nässe macht ihm zu schaffen und bestimmte Wege, die häufig auch im Winter über den Rasen führen, haben sich vielleicht sogar zu kleinen Schlammwüsten entwickelt. Daher sollte der Rasen nach dem Frost zunächst einmal gründlich abgeharkt werden, um ihn von altem Laub und Filz zu befreien.
Ab April ist die Zeit, den Rasen wieder einmal richtig zu lüften, denn während des letzten Sommers ist der Rasen durch abgestorbene Teile und Moosbildung sicherlich ein wenig verfilzt. Ein solcher Filz ist bis zu einer Stärke von einem Zentimeter sogar sinnvoll, weil dadurch der Rasen geschützt und die Verdunstung reduziert wird. Aber alles, was darüber hinausgeht, muss entfernt werden, um den Pflanzen einen neuen und gesunden Wuchs zu ermöglichen.
Vertikutieren des Rasens
Wer größere Rasenflächen in seinem Garten hat, sollte zur Vereinfachung der Arbeit einen Vertikutierer verwenden. Diese Geräte gibt es sowohl für den Handbetrieb, als auch mit Benzin- oder Elektromotor. Die meisten motorbetriebenen Vertikutierer arbeiten mit Nagelwalzen oder Messerklingen. Darüber hinaus können auch Handnagelwalzen und Hohllöffel zur Belüftung verwendet werden.
Düngen und aussäen des Rasens nicht vergessen!
Ein stark beanspruchter Rasen sollte nach dem Vertikutieren gedüngt werden. Weniger beanspruchte Flächen oder Rasen auf einem guten Boden benötigen jedoch keine Düngung.
Zur Frühjahrskur für den Rasen gehört auch das Abstechen von ausgefransten Rasenkanten, um wieder ein gleichmäßiges Gesamtbild zu erhalten. Löcher, die sich über den Winter gebildet haben und die kleinen Schlammwüsten kann man mit Erde auffüllen, befestigen und dann neuen Rasen auf diesen Flächen aussäen. Zum Abschluss der Frühjahrskur steht der erste Rasenschnitt der Saison an.














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