Kübelpflanzen richtig überwintern
Kündigen sich die ersten Nachtfröste im Herbst an, ist es Zeit an die Überwinterung der kältempfindlichen Kübelpflanzen zu denken. Meist beginnen die kalten Nächte Ende September bis Anfang Oktober und spätestens dann sollte der Hobbygärtner die Pflanzen ins frostgeschützte Haus bringen.
Doch bevor man sich die behäbigen Kübel ins Warme bringt, empfiehlt es sich, alte, dürre Triebe und verwelkte Blüten zu entfernen (außer bei sogenannten "Frühlingsblühern"). Um sich die Arbeit etwas zu erleichtern, kann man mit Hilfe einer "Sackkarre" die Töpfe aufladen und bequem ins Haus fahren. Hilfreich ist es, wenn man vorher die sperrigen Pflanzen mit einem Band zusammen bindet und dornige Pflanzen evtl. mit einem Tuch oder Jute sicher umwickelt.
Vergessen Sie nicht, auch die frostempfindlichen Gartentöpfe im Gartenhaus und Keller zu verstauen! Alternativ kann man sie auch frostsicher einpacken und draußen stehen lassen. Industriell angefertigte Teracotta ist nicht winterfest, da das Material viel Wasser aufnimmt und dadurch im Winter platzt. Auch glasierte und handgearbeitete Töpfe sind frostgefährdet. Diese sollten ebenso vor der Kälte geschützt werden, damit sie auch im nächsten Gartenjahr viel Freude daran haben werden!
Übrigens: Echte Teracotta ist extrem frostfest und kann feuchtigkeitsgeschützt im Garten verbleiben. Bild: Maja Dumat / www.pixelio.de
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