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Gelbe Stauden, Sträucher, Gehölze für einen gelben Garten | Der Garten im Sommer

Der gelbe Garten: Gelbe Stauden, Sträucher, Gehölze 

gelber-garten-pflanzenNormalerweise sind die Blätter und Nadeln der Pflanzen grün und bieten eine Fülle verschiedener Nuancen wie Hellgrün, Lindgrün, Graugrün oder Dunkelgrün. Doch es gibt auch Gehölze und Stauden mit gelben Blättern. Sie eröffnen interessante gestalterische Möglichkeiten, denn Gelb, die Farbe der Sonne und des Frühlings, hat eine besondere Leuchtkraft und eine starke Signalwirkung. Dieser Effekt kann noch verstärkt werden, wenn Gelb mit einer dunklen, stark kontrastierenden Farbe kombiniert wird.

Die größte Wirkung hat Gelb zusammen mit Schwarz; es wird deshalb in dieser Kombination oft für Warnzeichen genutzt. Auch in der Tierwelt ist Gelb-Schwarz effektvoll: Bienen und Wespen schrecken potentielle Fressfeinde ab, die wissen, dass Tiere mit diesen Farben für sie gefährlich sind. Andere Insekten, z.B. verschiedene Schwebfliegenarten, sind zwar nicht giftig, profitieren aber ebenfalls von der abschreckenden Wirkung dieser alarmierenden Farbkombination.

Sonnenschein im Winter

In der Gartengestaltung kann man sich die starke Wirkung der Farbe Gelb zunutze machen, indem man gelblaubige Pflanzen mit grünblättrigen kombiniert. Gehölze wie der Gelbe Berg-Ilex (Ilex crenata 'Golden Gem'), die ihre Blätter im Herbst nicht abwerfen, sind ideale Partner für grünlaubige Pflanzen, die ebenfalls ihre Blätter im Winter behalten. Selbst wenn im Winter nichts blüht, setzen sie so interessante Akzente und sind Lichtblicke in der kalten Jahreszeit. Der Gelbe Berg-Ilex macht seinem englischen Namen 'Golden Gem' alle Ehre, denn er ist in der Tat ein kleines goldenes Juwel für den Garten. Er hat zierliche goldgelbe Blätter und wird nur bis etwa 80 cm hoch. So kann er auch gut in kleinere Gärten, auf Gräber oder in Kübel gepflanzt werden, zum Beispiel zusammen mit immergrünen Zwerg-Nadelbäumen.

Goldgelber Vogelfreund

Auch manche laubabwerfenden Gehölze haben gelbe Blätter. Interessant ist zum Beispiel die Goldgelbe Fasanenspiere (Physocarpus ‘Dart's Gold'), die schon von weitem wegen ihrer auffallenden, bis etwa 10 cm großen Blätter gut zu sehen ist. Sie leuchten besonders intensiv, wenn dieser Zierstrauch mit grünlaubigen Pflanzen kombiniert wird. Er wird etwa 1,5 m hoch und gedeiht auch an lichtarmen Standorten - ist somit ideal zum Aufhellen halbschattiger Gartenbereiche. Der deutsche Name Fasanenspiere geht wahrscheinlich darauf zurück, dass diese anspruchslosen Sträucher gute Vogelnährgehölze sind und kleinen Wildtieren wie Fasanen wegen ihres dichten Wuchses guten Schutz bieten.

Farbenspiel von Goldgelb bis Dunkelgrün

Auch manche Stauden haben eine außergewöhnliche Blattfärbung. Besonders interessant ist die Gold-Wolfsmilch (Euphorbia polychroma), deren Blätter einen faszinierenden Farbverlauf von leuchtend Gelb bis hin zu Dunkelgrün aufweisen. Die etwa 40 cm hohe Staude blüht im Mai und Juni. Ihre Blüten an den Enden der langen Triebe sind klein und unscheinbar, doch sie werden von auffallenden, leuchtend gelben bis gelbgrünen Hochblättern umgeben. Sie machen diese Staude zu einem außergewöhnlichen Schmuckstück für sonnige Rabatten.

Die Gold-Wolfsmilch fällt auch schon vor der Blütezeit auf, denn ihre Blätter sind im Austrieb rötlich. Später vergrünen sie, bis sie sich im Herbst leuchtend orange bis feurig rot färben. Vorsicht ist beim Zurückschneiden der Triebe angeraten, denn sie enthalten einen Milchsaft, der die Pflanzen vor Fressfeinden schützt. Dieser Milchsaft kann die Haut reizen, deshalb sollte man beim Schneiden Handschuhe tragen.

Blüten dicht an dicht

Gelb ist eine wichtige und auffallende Blütenfarbe im Garten. Im Mai ist der Höhepunkt der Azaleenblüte mit einem großen Spektrum an Farben, darunter auch vielen Gelbnuancen. Diese eindrucksvollen Ziersträucher beleben halbschattige bis schattige Standorte mit ihren farbintensiven Blüten, die bei manchen Azaleen einen intensiven Duft verströmen. Azaleen gehören zur Gattung Rhododendron und haben ähnliche Ansprüche an den Boden, der kalkfrei und humusreich sein sollte. Wenn ihnen die Standortverhältnisse zusagen, blühen sie so üppig, dass ihre Triebe unter all den Blüten kaum zu sehen sind. Viele Azaleen werden nur 1 bis 1,5 m hoch und sind deshalb ideal, um die Farbe der Sonne auch in kleinen Gärten leuchten zu lassen. Autor / Foto: PdM


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