Gartentipps Februar
Was ist im Februar im Garten zu tun?
Fleißige Gärtner kümmern sich auch im Winter um ihren Garten. Je nach Lage gibt es im Nutzgarten, aber auch im Ziergarten bereits einiges zu tun. Dort wo der Winter nicht so ausgiebig ist, kann man bereits mit der Rasenpflege beginnen.
Wichtig ist hier nur, dass man den Wetterbericht im Auge behält und auf Frosttage achtet, welche im Februar durchaus normal sind. In milden Gegenden ist ja auch dann der Frühling nicht mehr weit. Wo aber noch tiefer Winter herrscht im Februar, beginnen diese Arbeiten einfach später.
Der Nutzgarten im Februar
Jungbäume dieser Obstsorten sollte man gleich zu Hohlkronen erziehen. Dazu lässt man 3-4 Seitentriebe stehen und entfernt den Haupttrieb. Diese 3-4 Seitenleittriebe sollen gleichmäßig am Astgerüst verteilt sein und nicht zu steil stehen. In den ersten 4-5 Jahren werden diese Triebe immer wieder einmal jährlich im Februar je nach Wachstum um ein Drittel oder sogar um die Hälfte eingekürzt.
Triebe welche senkrecht nach oben wachsen, gelten als Wassertriebe und müssen vollständig entfernt. Nach dem fünften Standjahr werden diese Bäume nur noch ausgelichtet. Die endgültige Höhe des Baumes kann man durch das Ableiten (Einkürzen) der Seitenleittriebe auf fast waagerechte Triebe selbst bestimmen.
Der Ziergarten im Februar
Gegen Ende Februar, wenn keine größeren Schneefälle mehr zu erwarten sind, beginnt die erste Kur für den Rasen. Eifrige Rasenbesitzer säubern ihre Rasenfläche von Laubresten, kleinen Ästen, Steinen und verdorrten Gräsern. Für diese Arbeit eignet sich am besten ein Vertikutierrechen, da zugleich mit den scharfen Zinken der Boden gelockert wird und Sauerstoff in die oberste Bodenschicht gelangt.
Zur perfekten Rasenpflege gehören eine gezielte Düngung und bei längerer Trockenheit auch eine Wassergabe. Vorsicht! Nur an frostfreien Tagen den Rasen wässern. Natürlich ist in dieser Zeit der Rasen über eine ausreichende Humusgabe mehr als dankbar. Torf braucht einige Zeit ist er in die Rasendecke eindringen kann, um dann das Bodenleben zu intensivieren. Die Torfschicht darf dabei fast so hoch sein, dass er fast die Gräser bedeckt.
Um Unkräuter zu entfernen, kann man diese durch eine Düngergabe von etwa 20 g Kalkstickstoff je Quadratmeter auf natürliche Art und Weise vernichten. In Verbindung mit Feuchtigkeit, bildet der Stickstoffdünger eine Cyanamidverbindung, welche vor allem breitblättrige Unkräuter schon im Entstehen vernichtet.
Sollten Niederschläge ausbleiben, ist es zu empfehlen, spätestens nach einigen Tagen nach dem Düngen mit Stickstoff, den Rasen zu wässern, damit Verbrennungen vermieden werden können. Kalkstickstoff ist zugleich ein Langzeitdünger, welcher kontinuierlich an den Boden abgegeben wird. Der Rasen zeigt bei wärmerer Witterung oft schon im März durch eine dunkelgrüne Blattfärbung, dass die Nährstoffe von den Rasengräsern aufgenommen und auch verarbeitet wurden.
In Gegenden, in denen der Winter etwas länger Einzug hält, verschieben sich solche Arbeiten manchmal um 4-6 Wochen. Hier muss man dann Witterungs- und Temperaturabhängig mit den Arbeiten im Ziergarten beginnen.








