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Türkränze als Weihnachtsschmuck

Tradition und Bedeutung der Türkränze

TürkranzWas gibt es schöneres, als in der Advents- und Weihnachtszeit auf eine Haustür zuzugehen und von einem liebevoll gestalteten Türkranz empfangen zu werden? Genau das ist heutzutage in erster Linie der Sinn eines Türkranzes - den Ankommenden willkommen zu heißen und den Vorübergehenden durch eine schön geschmückte Tür zu erfreuen.

Türkränze haben eine lange Tradition und durchaus eine tiefer gehende Bedeutung. Der Kranz als geschlossener Ring versinnbildlicht die Unendlichkeit, die weihnachtliche Gestaltung mit immergrünen Zweigen soll Hoffnung auf neues Leben deutlich machen, das nach dem Sterben im Herbst, gefolgt vom dunklen Winter, wieder erwacht. Im christlichen Sinne zeigt dieses Grün die Hoffnung auf die Erlösung der Menschheit, die durch Jesu Geburt von der Sünde befreit wird.

Türkränze – einfach selbst gemacht!

Türkränze können einfach selbst hergestellt werden. Zunächst benötigt man dazu einen Rohling aus Draht, dazu Wickeldraht und viele rd. 10 cm lange immergrüne Zweige. Hierzu eigenen sich Fichten-, Tannen- oder Eibengrün oder auch das glänzende Laub der Stechpalme und das Laub des Lebensbaumes. Die Zweige werden nun nahe der Schnittstelle immer in einer Richtung so auf den Rohling gebunden, dass der 2. Zweig die Bindestelle des 1. Zweiges überdeckt usw.

Wenn man im Türkranzbasteln nicht so geübt ist, ist es sinnvoll, als Rohling einen fertigen Stroh- oder Weidenkranz zu kaufen und diesen dann weihnachtlich zu gestalten. Bei dieser Variante wird wesentlich weniger Grün benötigt – je nach Geschmack genügen ein paar kleine Zweige. Diese werden dann einfach mit Bindedraht oder Zwirn auf den Kranz aufgebunden. Auch hierbei ist darauf zu achten, dass der Draht oder Zwirnsfaden "unsichtbar" gebunden wird. Sehr schön wirkt der Kranz auch, wenn mehrere verschiedene immergrüne Pflanzen im Wechsel verwendet werden.

Türkränze kreativ gestalten

TürkranzIn der Gestaltung des Kranzes sind der Kreativität und der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Während dem einen ein festlicher Kranz mit glänzenden Kugeln und Sternen und festlichen Bändern oder Metallbändern sehr gut gefällt, bevorzugt der andere die natürliche Variante. Hier können Tannenzapfen, rote Beeren, Holz- und Strohsterne und natürliche, in gedeckten Farben gestaltete Bänder, beispielsweise aus Jute, eingesetzt werden.

Natürlich kann auch eine gekonnte Mischung aus beiden Varianten ein ausgesprochen geschmackvolles Ergebnis erzielen. – Unzählige Gestaltungsvarianten machen Kränze für jeden Geschmack möglich. Foto Türkranz: bluehand /shutterstock.com

 
Buchtipp zum Thema: 

Kurzbeschreibung des Buches:
Wohnakzente fürs ganze Haus: bunt verzierte Osternester aus Moos, ein sommerlicher Rosenstrauß, ein filigranes Windlicht mit leuchtenden Lampionblumen und ein weihnachtlicher Türkranz. Stillprobleme werden genauso theamtisiert, wie das Thema des Stillens während verschiedenen Altersstadien des Babys. 

Ein praktisches Buch, dass überwiegend Dekoideen mit Naturmaterialien behandelt. Floristische Gegenstände wie Kränze, Gestecke, Kugeln etc. werden praktisch und gut verständlich erklärt. Die verwendeten Materialien findet man in Natur und Garten (Buchs, Mühlenbeckia, Gras, Hagebutten, Orangen, Sisal, Heu und mehr). Die jahreszeitliche Unterteilung bietet  Anregungen für jede Jahreszeit. 

 


Suchbegriffe
der garten im winter, türkränze selbst gemacht, weihnachtliche dekoidee

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