Kaki, Diospyros kaki Ursprüngliche Herkunft der Kaki ist Japan und China. Im 18. Jahrhundert fand die asiatische Frucht den Weg nach Europa und wird seit 2 Jahrhunderten auch im Mittelmeerraum stark kultiviert. In ihrer Heimat können Kaki Bäume sogar 10 - 15 Meter hoch werden und zeigen einen buschigen Wuchs. Bei uns wachsen sie selten über 2-5 Meter hinaus.
Besonders hervorzuheben bei der Kaki ist ihre Zweihäusigkeit, dass heißt: sie besitzen weibliche oder männliche Blüten. Wobei die weiblichen Blüten - auch ohne Befruchtung - Früchte entwickeln können, die dann jedoch samenlos bleiben.
Wichtig zu wissen ist: die Kaki wird im Handel heute mehr und mehr von der Sharon Frucht abgelöst, die aus Israel stammt. Bei der Sharon darf im Gegensatz zur Kaki die Schale sogar mitgegessen werden. Die Sharon Früchte sind unbefruchtet und enthalten keine Samen. Die Kaki eignet sich für die Kübelbepflanzung, ebenso kann man sie im Sommer im Garten auspflanzen. Ebenso geeignet für den Wintergarten. Pflege, Standort, Überwinterung der Kaki
Standort: Sonnig bis halbschattig Bodenbeschaffenheit: Hochwertige Kübelerde mit Humusanteilen Schnitt / Schneiden: Ein regelmäßiges Schneiden des Kaki Baumes ist nicht notwendig. Falls Sie die Triebe einkürzen möchten, empfiehlt es sich, dies gegen Ende der Winterruhe zu tun (April). Möglicherweise blüht die Kaki dann jedoch später, bzw. gar nicht. Wasserbedarf: Im Sommer reichlich gießen. Kurzfristig verträgt sie aber auch einmal Trockenheit ganz gut. Düngung: Im Sommer einmal monatlich, im Winter nicht düngen Krankheiten: Spinnmilben und Blattläuse können teilweise die Pflanze befallen Überwinterung: Die Pflanze wirft im Herbst ihr Laub ab. Deshalb kann man sie im Winter kühl und dunkel stellen. Nur mäßig gießen. Vermehrung der Kaki
Hat man tatsächlich das Glück, im Supermarktregal eine richtige Kaki (keine Sharon) gekauft zu haben, kann man mit ein wenig Glück einige Samen im Fruchtfleisch entdecken. Diese sollte zuerst vom Fleisch befreit werden und einige Tage auf einem trockenen Krepppapier o. ä. trocknen. Anschließend muß der Kakisamen einer Kälteperiode ausgesetzt werden, um keimfähig zu werden.Hierfür kann man einfach den Samen für 4 bis 6 Wochen in Torf einbetten und in einer Plastiktüte im Kühlschrank lagern. Nach dieser Zeit pflanzt man die Samen in Torftöpfchen und bedeckt sie ca. 1 cm dick mit Anzuchterde. Die Sämlinge benötigen eine konstante Temperatur von 15 bis 20 Grad Celsius und einen hellen Standort. Die Erde feucht, aber nicht nass halten. Trockenheit vertragen sie schlecht, weshalb man ein Austrocknen des Substrats vermeiden sollte. Nach einigen Wochen zeigen sich die ersten Pflänzchen. Ist das Gefäß zu klein geworden, sollte man die Kaki-Jungpflanzen in ausreichend tiefe Töpfe umpflanzen. Vorsicht: Jungpflanzen sind frostempfindlich und sollten davor geschützt werden!
Linktipp: http://www.kaki-info.de > Ausführliche Informationen über die Kaki, Forum und Verkauf von Samen und Pflanzen
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