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Kiwano, Afrikanische Horngurke, Cucumis metuliferus E-Mail
Exotische Pflanzen - Pflege, Schnitt, Vermehrung

Kiwano, Afrikanische Horngurke, Cucumis metuliferus

Exotisch ist die stachelige Kletterpflanze, die aus der afrikanischen Steppe stammt,  anzusehen und sie läßt sich auch wunderbar in unseren Breitengraden im Garten kultivieren. Die Kiwano ist sowohl zum Verzehr geeignet, als auch für außergewöhnliche Dekorationszwecke für Tisch und Obstplatten. Geschmacklich ist die Frucht zwischen Gurke, Limone und Banane anzusiedeln, wobei das essbare grüne Gelee nicht "jedermanns Geschmack" darstellt. Die Horngurke ist reich an Vitamin C und Kalium, zusätzlich kalorienarm.

Die einjährige Kiwano kann man realtiv leicht aus Samen ziehen und gibt man ihr die Möglichkeit zu ranken, erklimmt sie durchaus Höhen von bis zu 2 Meter. Bei der Aussaat sollte man eine konstante Temperatur von 20 Grad Celsius einhalten, dann keimen die Samen relativ schnell und problemlos.

Kultiviert wird die Kiwano ähnlich wie Gewächshausgurken und sollte ab April durch Samen bei 20 bis 35 Grad Celsius gesät werden. haben sich die Jungpflanzen wenige Wochen später entwickelt, kann sie ab Ende Mai ins ungeheizte Gewächshaus oder an die Südseite einer Hauswand im Freiland gepflanzt werden. 

Die einhäusigen Kiwanos werden durch Bienen und Hummeln befruchtet, weshalb der Zugang für die fleissigen helfer ins Gewächshaus gewährleistet sein sollte. Bis die Pflanze Früchte trägt, vergehen rund 4 Monate. Erntereif sind die Kiwanos, wenn die Frucht farblich von grün auf gelborange umgewechselt hat.

Fühlt sich die Kiwano im Garten und Gewächshaus wohl, können unzählige Früchte (bis zu 50 je Pflanze) bis Ende des Sommers an der Pflanze hängen, wobei sie am ertragreichsten sind, wenn Rankhilfen zum emporklettern angeboten werden. Bitte die Horngurke auch gut befestigen, da die Früchte viel Gewicht mit sich bringen und die Pflanze gut gestützt werden sollte. Bietet man ihr eine hohe Luftfeuchtigkeit und sehr warme Temperaturen (Gewächshaus), kann die Pflanze am Tag mehrere Zentimeter wachsen und benötigt deshalb auch einen regelmäßigen Schnitt, um ihr Ausmaß in Grenzen zu halten. Falls keine Kletterhilfe vorhanden ist, breitet sie sich aus und bedeckt den Boden mit ihrem dichten Blattwerk.

Vorsicht: die Kiwano hat feine, kleine Stacheln an Blättern und Stängeln, weshalb empfindliche Gärtner sich vor den Blättern in Acht nehmen sollten.  

 
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