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Physalis, Andenbeere, Kapstachelbeere E-Mail
Exotische Pflanzen - Pflege, Schnitt, Vermehrung

Physalis, Andenbeere, Kapstachelbeere 

PhysalisPhysalis oder auch Andenbeere genannt, können ähnlich wie Tomaten kultiviert werden. Sie benötigen ebenso einen warmen und sonnigen Platz im Garten oder Kübel um ihre Wuchshöhe von 1 Meter erreichen zu können.

Pflege und Verzehr der Physalis 

Große Ansprüche an Standort und Pflege hat die Andenbeere nicht: normale Gartenerde und ausreichend Platz zum Wachsen genügen ihr. Ab August oder September sind die schmackhaften, gelben Früchte erntereif.  Die Reife der Frucht erkennt man daran, wenn sich die Frucht gelb-orange färbt und die papierdünnen Lampions braun und trocken werden.

Die Früchte der Physalis können übrigens sowohl frisch, als auch getrocknet (wie Rosinen) verzehrt werden. Besonders schmackhaft sind die Trockenfrüchte, wenn sie in Schokolade getaucht werden. Aber auch als Dekoration für Desserts, Gerichte und einfach zur Ziere auf Tischen und in Schalen geben die kleinen, braunen Lampionhüllen ein gutes Bild ab. Übrigens: in Afrika werden auch die Blätter der Physalis zubereitet und gegessen.

Vermehrung: so wird die Physalis vermehrt (Samen oder Stecklinge)

Die Physalis kann leicht selber gezogen werden: ab Februar bis März werden die Samen im in nährstoffarmer Erde (Anzuchterde) vorgezogen. Die Sämlinge sollte bis zum Auspflanzen nicht gedüngt werden, da sie sonst vergeilen könnten.

Übrigens: Physlalis Samen kann man leicht aus der Frucht gewinnen: einfach ein wenig Fruchtfleisch mit Samen auf ein Küchenpapier streichen und trocknen lassen. Nach einigen Tagen kann man die Samen abnehmen und einpflanzen.

Eine weitere Methode der Vermehrung: Kopfstecklinge der Physalis. Hierfür schneidet man einen Seitentrieb von ca. 10 bis 12 cm Länge. Anschließend entfernt man die unteren Blätter des Physalis-Stecklings und pflanzt ihn mit dem unteren Drittel in Erde ein. Nach einigen Wochen und regelmäßigem Gießen wurzelt der Steckling und treibt aus. Nach dem Frost kann die Physalis in einen Kübel umgetopft und ins Freiland gestellt werden.

Überwinterung: die Physalis richtig überwintern 

Da die mehrjährige Physalis nicht winterhart ist, sollte sie spätestens vor den ersten Herbstfrösten ins Winterquartier umziehen. Man kann die Kübelpflanze bei ca. 5 bis 8 Grad, ähnlich wie Geranien oder Fuchsien, überwintern. Bitte nur in Maßen gießen, so dass der Topfballen nicht austrocknet.

Gesund sind die kleine Früchte der Physalis auch noch: Sie sind reich an Provitminen A, enthalten aber auch Vitamin B und Vitamin C. 100 Gramm haben gerade einmal 72 Kalorien!

 

 
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