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Tamarillo, Baumtomate, Cyphomandra betacea |
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Exotische Pflanzen - Pflege, Schnitt, Vermehrung
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Tamarillo, Baumtomate, Cyphomandra betacea Die Tamarillo, Cyphomandra betacea, gehört zu den Baumtomaten. Sie hat ihren Ursprung in Süd- und Mittelamerika. Die Früchte, in Form und Farbe ähnlich wie italienische Eiertomaten ( Roma-Tomaten ), sind eßbar, allerdings schmecken nur die ungereiften, grünen Zustand. Die reifen Früchte schmecken eher bitter und unangenehm. Sie gehört zu den immergrünen, großwuchernden Pflanzen. Der Stamm ähnelt in fortgeschrittenem Stadium einem Baumstamm. Daher gehört die Tamarillo auch zu den "baumartigen" Gewächsen.
In ihrer Heimat erreicht die Tamarillo nicht selten eine Größe von bis zu 5 m. Die Triebe müssen rechtzeitig ausgebrochen werden um ein Verzweigen der Pflanze zu erzwingen. Die Tamarillo kann auch im Topf bis zu 3 m hoch werden. Dieses sollte man in jedem Fall berücksichtigen, nur durch ein Abbrechen der Triebe ist eine Beeinflussung der Größe möglich.
Die Tamarillo entwickelt eine schöne weiß-roséfarbene, sternförmige Blüte. Die Blütenbildung kann aber - durch zu schnelles Wachstum - unterdrückt werden. Die Tamarillo ist nicht winterhart und mag warme Temperaturen.Die Zwerg-Tamarillo / Cyphomandra abutiloises Eine andere Tamarillo-Art ist die Zwerg-Tamarillo, Cyphomandra abutiloises. Sie ist wie ihre große Schwester eine Tomatenfrucht-Trägerin, allerdings haben die Früchte hierbei eher eine Art Beerenform. Sie schmecken ähnlich wie eine Aprikose und entfalten ihren leckeren Geschmack wenn sie fast überreif sind. Die Zwerg-Tamarillo mag es ebenso wie die Große Tamarillo, gerne warm und feucht. Sie ist eine Sonnenanbeterin und braucht die wärmenden Strahlen unbedingt zum Gedeihen. Pflege, Standort, Überwinterung, Krankheiten, Düngung der Tamarillo Sie kann bei einer Temperatur von 15-20° überwintert werden. Ist die Temperatur geringer, ca. 5-10° verliert die Tamarillo ihre Blätter. Wie alle Baumtomaten werden diese Pflanzen gerne von Blattläusen heimgesucht. Diese schädigen die Pflanzen mitunter nicht sehr stark. Dennoch muß bei starkem Blattlausbefall eingegriffen werden. Um der Pflanze genug Nährstoffe anzubieten, sollte auf einen stickstoffreduzierten Dünger zurück gegriffen werden. Am besten eignet sich hierfür ein Kakteendünger. |
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