Alpenveilchen liegen wieder im Trend
Alpenveilchen: kein bisschen altmodisch!
Von wegen Omas Lieblinge - Alpenveilchen erfreuen sich generationsübergreifend großer Beliebtheit. Die hübschen, herzförmigen Blätter schmeicheln dem Auge, während die kunstvoll und ungewöhnlich geformten Blüten wunderbar zart erscheinen.
Mit den Alpen haben die Pflanzen allerdings wenig zu tun. Auch wenn dort einige Wildformen wachsen, so hat die uns bekannte Zimmerpflanze ihre Wurzeln in Kleinasien, von wo sie im 17. Jahrhundert nach Europa gekommen ist.
Verschiedene Sorten von Alpenveilchen
Im Herbst sind Alpenveilchen wieder verstärkt auf dem Markt und können je nach Inszenierung schlichte Eleganz, krasse Poppigkeit, heimelige Wonne oder weihnachtliche Vorfreude ausstrahlen.
Pflege der Alpenveilchen
Alpenveilchen sind im Mini-, Midi- oder Maxiformat zu haben und manche von ihnen duften sogar. Um möglichst lange Zeit Spaß an ihnen zu haben, sollte darauf geachtet werden, die Knolle beim Gießen nicht zu benetzen. Das bedeutet, man stellt den Pflanzentopf am besten in eine Schüssel und gibt anschließend zimmerwarmes Wasser hinein. Nach etwa 20 Minuten haben die Alpenveilchen genügend Wasser aufgenommen und können wieder an ihren Repräsentationsplatz zurückgestellt werden. Gelbe Blätter und verwelkte Blüten entfernt man mit einer drehenden Bewegung direkt an der Knolle.
Alpenveilchen auch als Schnittblumen geeignet
Nahezu unschlagbar in Bezug auf Haltbarkeit sind Alpenveilchen übrigens auch als Schnittblumen. Vierzehn Tage und länger spenden die Sträuße Freude, wenn man die Stängel frisch anschneidet und ein Stück weit längs einschneidet, bevor sie in die Vase kommen. Knallpinke Alpenveilchen in einer schwarz glänzenden Vase sehen z.B. echt abgefahren aus. Die zurückgeschlagenen Blütenblätter haben eben eine ganz eigene, faszinierende Dynamik. Quelle: BBH
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