Braune und schwarze Knospen am Rhododendron
Knospensterben am Rhododendron
Wenn sich Blütenknospen von Rhododendren nicht geöffnet haben, braun geworden und abgestorben sind, sollten diese Knospen unbedingt entfernt werden, empfiehlt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Denn nach einiger Zeit entwickeln sich auf den braunen Knospen zusätzlich kleine schwarze, stachelartige Pilzfruchtkörper. Dieser Pilz - Pycnostysanus azaleae - wird durch die derzeit häufig an den Pflanzen anzutreffende Rhododendronzikade übertragen und verbreitet.
Schadbild am Rhododendron
Vorbeugung und Behandlung des Knospensterbens am Rhododendron
Der Hobbygärtner sollte - soweit möglich - den Sommer über die jungen Knospen regelmäßig kontrollieren. Falls braune oder schwarze Knospen auftreten, müssen diese ausgebrochen werden, um die Pilzerkrankung nicht weiter zu verbreiten. Die verfärbten Knospen sollten nicht auf dem Kompost entsorgt werden.
Bei starkem Auftreten von Rhododendronzikaden ist es sinnvoll, diese zusätzlich zu bekämpfen. Die Experten der Landwirtschaftskammer empfehlen Bekämpfungsmaßnahmen im August/September, weil die Weibchen der erwachsenen Tiere ab September ihre Eier in die Blütenknospen legen und somit den Pilzsporen der Knospenbräune Eintrittspforten schaffen. Deshalb ist es ratsam, die Zikaden durch beleimte Gelbtafeln, die es im Gartenfachhandel gibt, anzulocken und abzufangen. Dabei genügt eine Falle pro Rhododendronpflanze. Behandlungen mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln sind ebenfalls möglich.
| ← Gefährliche Verwechslungen - Vorsicht vor giftigen Pflanzen | Holunderblüten und Holunderbeeren - gesund und vielseitig → |
|---|








