Gladiolen im April pflanzen
Gladiolen müssen ab April in die Erde
Gladiolen, diese majestätischen Pflanzen, gehören zur Familie der Schwertliliengewächse und manche von ihnen können stolze Wuchshöhen von bis zu 1,50 Meter erreichen.
Als Überlebensorgane bilden sie Knollen aus. Gladiolen sind schon seit dem Altertum bekannt, allerdings nicht in der uns heute vertrauten Form. Die wild wachsenden Ursprungsformen stammen aus Südafrika.
Züchter kreuzten diese Ur-Gladiolen und es hat mehr als 200 Jahre gedauert, bis es zu den uns bekannten großblumigen Sorten kam.
Inzwischen gibt es großblütige Gladiolen in allen erdenklichen Farben: von Rot über Rosa bis Violett, in Orange, Weiß, Gelb und sogar Grün leuchten die großartigen Blüten.
Selbst mehrfarbige Sorten oder Sorten mit unterschiedlich stark akzentuierten Schlundzeichnungen sind erhältlich.
Pflanzenbeschreibung Gladiolen
Die Blätter der Gladiolen sind lang, schmal und laufen nach vorne hin schwertförmig zu. Neben den großen Sorten gibt es auch kleine Zwerggladiolen, die nur bis zu 50 Zentimeter groß werden. Vorteil: sie können bei Regen und Sturm nicht umknicken wie ihre großen Schwestern, die, je nach Standort, eine Stütze brauchen.
Gladiolen bevorzugen lockeren, nährstoffreichen, etwas feuchten Boden und müssen bei Trockenheit ausreichend bewässert werden. Der Blütenstand der Schwertblumen erinnert an eine Ähre und umfasst bis zu 20 Blüten, die dicht an dicht stehen.
Pflanztipps Gladiolen
Zur Blüte gelangen die Schönen etwa Anfang Juni, spät gepflanzte zeigen bis in den Oktober hinein ihre ganze Pracht. Im Oktober nach dem Vergilben des Laubes, holt man sie dann wieder heraus und entfernt Blätter und Erde. Stiele der Gladiolen werden bis auf einen Zentimeter abgeschnitten. Nachdem die Knollen nach ca. einer Woche schön trocken sind, kann man sie in Holzsteigen an einem kühlen, frostfreien Platz überwintern.
Alte, verschrumpelte Knollenteile sollten abgebrochen und die abgestorbenen äußeren Schichten entfernt werden. Auch die kleinen Brutknöllchen werden vorsichtig abgelöst und eventuell für Vermehrungszwecke beiseite gelegt.
Gladiolen adeln übrigens nicht nur jeden Garten, sondern sind auch ausgezeichnete Schnittblumen und dürfen ihren Charme in der Vase entfalten, sobald die untersten Blütenknospen Farbe zeigen. Quelle & Foto Gladiolen: IZB
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