Pilze sammeln, aber richtig!
Tipps zum Pilze sammeln
Pilze sammeln: Feucht und mäßig warm - beste Bedingungen für Pilze. Steinpilze, Pfifferlinge, Maronenröhrlinge oder Rotkappen schmecken am besten aus freier Natur. So haben Pilzsammler derzeit Hochsaison und schwärmen aus, um in Wald und Feld die begehrten Köstlichkeiten zu sammeln. Vielleicht finden sie auch den Pilz des Jahres 2005 - den durch Sternzacken und Leopardenmuster geprägten Wetterstern.
Vorsicht beim Pilze sammeln
Doch ist beim Pilze sammeln auf jeden Fall Vorsicht geboten. So weist die Verbraucherzentrale Bayern jeden Pilzsammler darauf hin, nur Pilze zu sammeln, die er auch genau kennt. "Um eine Vergiftung auszuschließen, muss im Zweifelsfall unbedingt auf die Pilze verzichtet oder ein Experte zu Rate gezogen werden", heißt es in einer Presseinformation der Verbraucherzentrale.
Pilze sammeln erfordert neben dem Erkennen und Unterscheiden der vielen verschiedenen Arten auch einige Sachkenntnis. So sollten Pilze immer abgeschnitten oder vorsichtig aus der Erde gedreht werden.
Wie transportiert man Pilze richtig?
Doch muss niemand auf den Pilzgenuss ganz verzichten. Schließlich gibt es neben dem saisonalen Angebot an Wildpilzen aus freier Natur inzwischen ein breites Sortiment an Kulturspeisepilzen. Vorteil: Sie sind ganzjährig in gleich bleibender Qualität verfügbar.
Kulturspeisepilze in Deutschland
Die wichtigsten Kulturspeisepilze in Deutschland sind Champignons, Shiitake und Austernpilze und in der heimischen Küche vielfältig verwendbar. Doch egal, ob Wild- oder Kulturspeisepilze, bei der Zubereitung sind einige Grundregeln einzuhalten. So gilt, dass Pilze möglichst schnell verarbeitet und nicht allzu lange gelagert werden sollten.
Reinigung und Zubereitung der gesammelten Pilze
Am besten sie werden trocken gereinigt, allenfalls nur kurz unter fließendem Wasser abgespült. Sonst verlieren sie ihr Aroma. Pilze können roh verzehrt, gebraten, gekocht, gedünstet und geschmort werden. Auch getrocknet oder in Essig oder Öl eingelegt, schmecken sie lecker. Übrigens: Entgegen früherer Ansichten, aufgewärmte Pilzgerichte wirkten giftig, weiß man heute, dass dies nicht zutrifft. Reste von Pilzgerichten dürfen also durchaus aufgewärmt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass sie nach der Zubereitung rasch abgekühlt und beim Aufwärmen auf mindestens 70 °C erhitzt werden.
Wer mehr über Pilze, ihre Erzeugung, Lagerung und Zubereitung erfahren möchte, erhält auf der Internetseite www.was-wir-essen.de/abisz/2760.cfm ausführliche Informationen und auch Rezepthinweise. Die Stiftung Warentest informiert in einem online-special ebenfalls über die Spezialitäten unter www.stiftung-warentest.de
Quelle: aid, Renate Kessen
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