Schwarzwurzeln zubereiten
Rezeptideen mit der Schwarzwurzel
Jetzt hat die Schwarzwurzel Saison. Das zarte Wintergemüse
bereichert den Speiseplan und erinnert in der Zubereitung und im
Geschmack an Spargel. Das Aroma ist jedoch intensiver und eher
nussartig. Schwarzwurzeln schmecken in der Suppe oder im Eintopf, als
Püree und gebacken als Gemüsebeilage zu Wildgerichten. Besonders gut
harmoniert der "Winterspargel" mit Äpfeln, Nüssen, Möhren oder Erbsen,
ist aber auch roh im Salat ein Genuss.
Dazu werden die Wurzeln gerieben
und zum Beispiel mit etwas Zitronensaft, Jogurt oder saurer Sahne,
frischen Kräutern und einem Hauch Meerrettich verfeinert. Das Putzen
der Wurzeln ist sehr aufwendig, der austretende Saft kann die Hände
verfärben. Daher empfiehlt es sich, entweder Gummihandschuhe zu tragen
oder erst nach dem Kochen und Abschrecken in kaltem Wasser die Stangen
zu schälen.
Lagerung, Haltbarkeit von Schwarzwurzeln
Legen Sie die rohen, geschälten Wurzelstücke direkt in eine
Mischung aus Wasser, Essig und Mehl oder in Zitronenwasser. So bleiben
die Stangen weiß. Nur frische und unverletzte Wurzeln gehören in den
Einkaufskorb. Das Fruchtfleisch sollte weiß und nicht holzig oder
faserig sein. Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sich Schwarzwurzeln
einige Tage aufbewahren.
aid, Heike Kreutz
Schwarzwurzeln können Blähungen verursachen
Da die Schwarzwurzel wasserlösliche Ballaststoffe besitzt, werden diese im Dickdarm durch Bakterien zersetzt. Dieser Zersetzungsprozess im Dickdarm lässt Fettsäuren, Essigsäuren und weitere Gase entstehen, die als Blähungen wahrgenommen werden können. Jedoch löst nicht nur die Schwarzwurzel Blähungen aus, sondern ebenso andere Gemüsesorten wie Karotten, Linsen, Rote Beete, Zwiebeln, Rettich und Radieschen.
Möchte man Blähungen verhindern, so sollte man vor allem abends eher zu blähungsmindernden Gerichten greifen, die zum Beispiel Naturreis, Obst, Sonnenblumenkerne oder Weizenkleie enthalten sollten. Foto:© blende40 - Fotolia.com
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