Tipps zur Beerenernte
Im Hochsommer ist die Auswahl an Beerenfrüchten besonders groß. Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren sind jetzt reif und können im Garten oder in Obstplantagen geerntet werden. Susanne Moritz von der Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt selbst gepflücktes Beerenobst. "Frisch geerntet haben die Beeren den höchsten Gehalt an Vitamin C und an Fruchtsäuren, die für guten Geschmack sorgen", erklärt die Ernährungsexpertin.
Besonders Himbeeren und Brombeeren sind auch in der freien Natur zu finden. Geerntet werden sollten sie aber nur abseits stark befahrener Straßen.
Zu Vorsichtsmaßnahmen rät die Verbraucherzentrale nach wie vor wegen der Möglichkeit, sich mit Eiern des Fuchsbandwurms zu infizieren. Um vorzubeugen sollten keine Beeren gepflückt werden, die in Kniehöhe wachsen. Hier könnten Eier des Fuchsbandwurms abgelegt sein, der im menschlichen Körper eine schwere Lebererkrankung auslösen kann.
Die Verbreitung erfolgt durch Füchse oder auch streunende Haustiere wie Hunde und Katzen. In jedem Fall ist es ratsam, die Beeren gründlich zu wachen. Durch Hitze ab 60 °C wird der Erreger abgetötet. Einlegen in Alkohol, Desinfizieren oder Tiefgefrieren ist dagegen wirkungslos. Der Fuchsbandwurm übersteht Temperaturen von bis zu minus 80 Grad.
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