Gartenzeitung Start  
Freitag, 10. September 2010
Rund um den Garten
Gartenzeitung Startseite
Der Garten im Frühjahr
Der Garten im Sommer
Der Garten im Herbst
Der Garten im Winter
Der Garten für Kinder
Bäume und Sträucher
Blumenbeet
Blumenzwiebeln
Balkonpflanzen
Staudenbeet
Gemüsebeet Sorten
Kräutergarten Sorten
Kräutergarten Tipps
Kübelpflanzen
Kletterpflanzen - Sorten
Kletterpflanzen - Tipps
Rosensorten
Rosenwissen
Rosenpflege
Exotische Pflanze
Palmen
Tiere im Haus und Garten
Advertisement
Bodenverbesserung durch Gründünger
Gartenboden

Gründüngung im Garten: Verschiedene Pflanzen - verschiedene Wirkungen

(aid) - Zur Bodenverbesserung im Garten kann eine so genannte Gründüngung beitragen. Verschiedene zur Gründüngung geeignete Pflanzen haben dabei unterschiedliche Wirkungen auf den Boden. Sonnenblumen, Ölrettich oder Bitterlupinen lockern mit ihren tiefgehenden Wurzeln auch untere Bodenschichten, Studenten- und Ringelblumen drängen Nematoden zurück. Leguminosen, dazu gehören Erbsen, Bohnen, Wicken, Klee und Lupinen, sind wichtige Stickstofflieferanten. Die Knöllchenbakterien binden Luftstickstoff und tragen so zu einer besseren Nährstoffversorgung bei.

Im Garten sollten keine Flächen brach liegen bleiben, sondern jede freie Fläche sollte mit Gründüngungspflanzen eingesät werden. Der Boden ist beschattet, er trocknet weniger aus und verschlämmt bei starken Niederschlägen nicht. Dem Boden wird organische Masse zugeführt und es entsteht Humus.

Pflanzen zur Winteregrünung 

Zur Winterbegrünung werden Getreidearten, Winterwicken oder eine Gründüngungsmischung empfohlen. Aus pflanzenbaulicher Sicht eignen sich besonders Wintergetreidearten. Getreidepflanzen sind mit keiner Gemüsepflanze verwandt und tragen so nicht zur unerwünschten Verbreitung von Gemüsekrankheiten bei. Wintergetreide kann bis Ende Oktober ausgesät werden. Allerdings ist Getreide wegen seines dichten Wurzelwerks im Frühjahr nur schwer wieder einzuarbeiten.

Gute Gründüngungspflanzen sind auch Leguminosengemenge aus Ackerbohnen, Futtererbsen und Sommerwicken oder "Landsberger Gemenge" aus Welschem Weidelgras, Inkarnatklee und Winterwicke. Sie dürfen aber nur alle vier Jahre auf derselben Fläche angebaut werden und nicht vor stickstoffspeichernden Pflanzen wie Spinat, Mangold, Salat, Rote Bete oder Rhabarber. Senf, Raps, Rettich und Kresse sollten nicht zur Gründüngung verwendet werden, weil sie mit Kohlgewächsen verwandt sind und die Kohlhernie fördern können.

Bei der Gründüngung auf Wechselbepflanzung achten! 

Überhaupt ist darauf zu achten, dass Pflanzen aus derselben Familie nicht nacheinander an derselben Stelle angebaut werden. Neben der Aussaat im Herbst ist auch die richtige Einarbeitung im Frühjahr zu beachten. Sind die Pflanzen über Winter nicht abgestorben, müssen sie zunächst abgemäht und zerkleinert werden. Die Grünmasse sollte vor der Einarbeitung abtrocknen. Ist die Einarbeitung schwierig, kann die oberirdische Grünmasse auch abgeräumt und kompostiert werden.

aid, Renate Kessen

 
Ähnliche Gartenthemen, die Sie interessieren könnten
Zimmerpflanzen
Zimmerpflanzen
Gartenzeitung NewsletterBestelle den kostenlosen Garten Newsletter!

Monatlich interessante Garteninfos per E-Mail geschickt bekommen und auf dem Laufenden sein. <<< Zur Anmeldung >>>

Rund um den Garten
Sichtschutz
Gartenteich
Gartendeko, Gestaltung
Gartenhecke Sorten
Grabgestaltung
Gartenboden
Gewächshaus
Selbst gemacht
Gesundheit
Versicherungen, Finanzen
Vermehrung
Gartenmöbel

 Treffen Sie sich im
Garten und Pflanzenportal von Green24

 Pflanzen

Exklusive Blumenkübel und Pflanzkübel für den Garten

• Pflanzkübel

Gewächshäuser und Gewächshauzubehör.

Hier finden Sie mehr: 

  Gewächshaus

Utensilien und Gartengeräte für Ihren grünen Garten

Gardena Gartengeräte

BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor

JoomlaWatch Stats 1.2.5 by Matej Koval