Dünger
Bei nahezu keiner Gartendiskussion wird das Thema Dünger fehlen. Denn hier scheiden sich sehr oft die Geister, weil wahrscheinlich jeder Hobbygärtner seinen speziellen Favoriten hat. Dass optimales Düngen ein entscheidender Baustein für blühende Pflanzen und guten Ernteertrag darstellt, wird jedoch niemand bestreiten.
Allerdings sollte eine Düngung auch nicht in den natürlichen Kreislauf der Natur eingreifen.
Organische Dünger
Stallmist ist ein weiterer organischer Dünger mit besonders vielen Nährstoffen. In ländlichen Gegenden steht er auf Bauernhöfen und Reitställen zur Abholung bereit. Hornspäne oder feines Hornmehl reichern als tierische Produkte den Boden vor allem mit Stickstoff an.
Jauchedünger
Wesentlich schneller als die Reifung des Kompostes erfolgt die Herstellung von Düngejauchen. Bewährt hat sich Brennnesseljauche zur Bodenanreicherung mit Stickstoff und Beinwelljauche als Kalidünger. Dazu werden die Pflanzen zerkleinert und im Verhältnis 1 : 10 in einem Bottich mit Wasser übergossen. Ein sonniger Platz lässt die Gärung bald einsetzen. Mit täglichem Umrühren sollte der Jauchedünger nach zwei Wochen ausgegoren sein. Der Beweis sind keine oder nur noch wenige Luftbläschen, die aus der Jauche aufsteigen. Der Gärungsprozess ist allerdings mit einem starken Geruch verbunden. Zum Ausbringen auf die Beete wird die Jauche 1 : 10 verdünnt.
Mineralische Dünger
Ein mineralischer Dünger besteht aus gemahlenen Mineralien, die üblicherweise chemisch zu Salzen verarbeitet werden. So lösen sie sich bei Regen oder beim Gießen gut auf und werden mit dem Wasser in den Boden befördert. Langzeitdünger sind mit einer Hülle umgeben, damit sich der Inhalt nur langsam zersetzt und der Boden nach und nach mit den Nährstoffen versorgt wird. Stickstoff, Phosphor und Kalium sind die üblichen Komponenten eines mineralischen Düngers wie zum Beispiel Blaukorn. Diese Art der Düngung trägt allerdings in keinster Weise zu einer Humusanreicherung des Bodens bei.
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