Eine Bodenprobe für den Garten
Eine Bodenprobe kann Klarheit schaffen
Will man nun vermeiden, dass einige Beete noch stärker überdüngt werden, andere aber nach wie vor zu wenig, so bleibt nur die Möglichkeit, den Boden einmal untersuchen zu lassen. Dünger ist nicht billig und es wäre zu ärgerlich, wenn man ihn auf in den Boden einbringt und damit nur noch mehr Schaden anrichtet.
Gärtnereien und Landwirte, die vom Ertrag ihres Bodens abhängig sind, führen schon seit langem regelmäßig Bodenproben durch, um bei einer ungünstigen Einstellung des Bodens gleich reagieren zu können und immer einen erfolgreichen Anbau zu sichern. Im Privatgarten reicht es aus, wenn der Boden einmal in fünf Jahren untersucht wird, und zwar genau der Boden, in dem die Pflanzen nicht mehr so gut gedeihen. Da der Gemüseanbau besonders intensiv auf die Bodenqualität einwirkt, sollte gerade seine Bodenbeschaffenheit immer wieder einmal überprüft werden.
Was kostet eine Bodenprobe und wie macht man es richtig?
Der Preis für die Bodenprobe ist wesentlich geringer, als man vielleicht vermuten würde. Er beläuft sich auf ungefähr zehn Euro, ein Betrag, der ein gesunder Boden wirklich wert ist, denn Dünger ist oft teurer. Die Gebühr fällt für jede einzelne Bodenprobe an, also, wenn mehrere Beete untersucht werden sollen, dann erhöht sich der Betrag entsprechend. Die Untersuchung von Bodenproben bieten die Landwirtschaftlichen Untersuchungsanstalten an. Die genauen Adressen sind unter www.vdlufa.de erhältlich.
Diese Untersuchung umfasst den Gehalt des Bodens an Magnesium, Kali und Phosphat. Um das Material einzusenden, muss von zehn verschiedenen Stellen im Beet eine kleine Probe entnommen werden. Diese werden miteinander vermischt und dann am besten in einem Beutel verschickt. Der Beutel sollte ungefähr fünfhundert Gramm des Bodens beinhalten und gut beschriftet sein. Wenn dann noch ein Begleitschreiben mit den genauen Untersuchungswünschen beigefügt wird, steht der Analyse nichts mehr im Weg.
Vom Untersuchungslabor erhält man später eine Auswertung und häufig auch eine Düngungsempfehlung. Danach kann der Boden mit einem sauren oder basischen Dünger wieder richtig eingestellt werden.
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