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Gemüse und Sommerblumen aus Samen ziehen | Gartenwissen

Gemüse und Sommerblumen aus Samen ziehen

BlumensamenStehen die Samen, die Anzuchterde und die passenden Gefäße zur Verfügung, kann es mit dem Aussäen losgehen. Manche Aussaatkästen sind zur Einzelaussaat mit kleinen Unterteilungen ausgestattet. Andere Modelle besitzen größer angelegte Abteilungen. Hier ist die Saat von unterschiedlichen Sorten mit klarer Abgrenzung möglich. Die meisten Minigewächshäuser haben jedoch keinerlei Unterleitung.

Entweder wird die komplette Schale mit Substrat gefüllt oder einzelne Töpfe bilden die Basis für das Keimgut.

Statt der sogenannten Jiffy-Töpfe mit verrottenden Umhüllungen, die bei der weiteren Kultivierung mit eingepflanzt werden, eignen sich auch die Unterteile von Eierkartons aus recyceltem Material. Diese ursprünglich für Eier gedachten Ausbuchtungen können später ebenfalls beim Aussetzen ins Freiland an der Pflanze bleiben.

Samen verteilen

Zunächst werden die Gefäße soweit mit Erde gefüllt, dass noch Platz für die Samen und eine weitere Schicht Erde vorhanden bleibt. Die Saattiefe ist in der Regel auf der Samenverpackung aufgedruckt. Ansonsten geht man von einer Tiefe aus, die des Durchmessers der Samenkörner entspricht. In einer Saatschale ohne Unterteilung sollte das Substrat geebnet werden.

Das gelingt am besten mit einem Löffel oder einem Brettchen. Größere Samen werden in einem Abstand von mindestens 1 cm einzeln ausgebracht und feinere Samen mit Hilfe von Zeigefinger und Daumen ausgestreut. Mit einem gefalteten, etwas stärkerem Papier gelingt das Aussäen noch besser.

Samen zum Keimen bringen

Sind die Samen gut verteilt, wird die obere Erdschicht vorsichtig darüber geschüttet. Ideal ist dabei die Verwendung eines Siebes. Lichtkeimer möchten nicht mit Substrat bedeckt sein. Ihnen genügt es, wenn sie lediglich leicht ins Erdreich eingedrückt werden. Welcher Samen davon betroffen ist, steht ebenfalls normalerweise auf der Saatverpackung.

Bei allen anderen wird nach dem Bedecken mit Erde ebenfalls etwas festgedrückt, damit die Samen gut in der Erde liegen. Zum Keimen braucht die Aussaat jetzt nur noch Wasser. Damit nicht gleich wieder alles durcheinander gerät, erfolgt das Benetzen idealerweise mit einem Wasserzerstäuber.

Die Erde sollte danach gut feucht sein, aber keinesfalls klitschnass. Jetzt muss nur noch der Deckel des Minigewächshauses darauf, ersatzweise eine durchsichtige Folie oder eine Glasplatte, und der Anzuchtkasten kommt an seinen warmen, mit guten Lichtverhältnissen ausgestatteten Platz.

Keimlinge versorgen

Obwohl eine Abdeckung gut vor Verdunstung schützt, braucht die Aussaat trotzdem täglich eine neue Umnebelung mit Wasser, damit sie gut feucht bleibt. Gehen die ersten Keimlinge auf, möchten sie zwischendurch auch mal frische Luft. Tägliches Lüften verhindert zudem Schimmelbildung. Sobald die jungen Pflänzchen das erste Paar Laubblätter ausgebildet haben, dürfen sie in einen eigenen Topf umziehen.


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