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Dienstag, 6. Januar 2009
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Gemüsebeet - Gemüsekrankheiten

Gesunde TomatenTomatenfäule (Braun- und Krautfäule)

Diese Pilzerkrankung tritt in manchen Jahren verstärkt auf und befällt teilweise ganze Tomatenbestände im Garten.

Schadbild - wie erkenne ich die Krankheit?

Erste Hinweise für die Tomatenfäule sind befallene Tomatenblätter, die erst braune Flecken bekommen und dann von der Blattspitze/Blattrand her schnell vertrocknen. Auf der Blattunterseite siedelt sich teilweise, bevorzugt bei feuchter Witterung, ein weißer Pilzrasen an. Die Tomaten werden im nächsten Stadium ebenso befallen und weisen trockene, braune, bis ins Fruchtfleich eingesunkene Stellen auf. Häufig geht die Krankheitsentwicklung relativ schnell und schnelles Handeln ist hier gefragt!

Was kann man dagegen tun? 

Wählen Sie von Anfang an robuste Sorten, bzw. Sorten, die gegen diese Pilzerkrankung resistent sind. Wichtig ist es, widerstandsfähige Tomatensorten zu wählen, wie beispielsweise ‚Vitella‘ oder ‚Myrto‘, die nicht so schnell von der Krankheit befallen werden können. Sie sollten Tomaten generell regensicher, also unter einem Dach, einer Folie oder im geschützen Gewächshaus anbauen - so bleiben die Pflanzen weitgehend pilzfrei. 

Ist die Pflanze befallen, sollten Sie die braunen Blätter sofort entfernen und vernichten (nicht in den Kompost werfen!). Reinigen Sie die Stütz- und Rankpfähle der betroffenen Pflanzen gründlich.

Hilfreiche Mittel gegen die Tomatenfäule:

  • Gemüse-Pilzfrei Saprol (Celaflor)
  • Fungisan Gemüse- und Rosen-Pilzfrei (Neudorff)
  • Ortiva Universal-Pilz-frei (Compo)
  • Rhabarber-Sud gegen Braunfäule:  Setzen Sie einige Blätter Rhabarber mit Wasser an und übergiessen die Tomaten am nächsten Tag mit dem Sud.
  • Manche Gärtner schwören auf Knoblauchunterpflanzungen, Kupferdrähten in den Stengel gesteckt und Spritzungen mit Schachtelhalmtee und oder Zwiebelschalentee gegen die Tomatenfäule.

 
Übrigens: die Braunfäule befällt auch Kartoffeln, deshalb keine Mischkultur mit Tomaten und Kartoffeln wagen! Ist die Braunfäule in einem Tomaten- und Kartoffelbeet im Vorjahr aufgetreten, sollten die Pflanzen im kommenden Jahr woanders angepflanzt werden.


 
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