Blumenkohl, Romanesco, Karfiol, Blütenkohl
Der Blumenkohl ist ein Blütengemüse
Der Blumenkohl sieht nicht nur aus, wie eine Blume, sondern ist genau genommen auch eine, denn die schmackhaften Teile des Blumenkohls bilden die Blütensprossen der Pflanze. Diese milde Kohlsorte trägt verschiedene Namen und ist als Karfiol, Käsekohl, Blütenkohl, Traubenkohl oder Italienischer Kohl bekannt. Sein botanischer Name lautet Brassica oleracea.
Der Blütenstand des Blumenkohls bildet sich im Unterschied zu anderen Kohlsorten bereits im ersten Jahr. Erntet man den Blumenkohl nicht, sobald sich diese Blüte gebildet hat, sie wächst er weit aus dem Blattwerk heraus und bildet aus den weißen Knospen gelbe Blüten mit Samen.
Der Blumenkohl stammt ursprünglich aus Kleinasien und ist in Europa erst seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Zunächst wurde er in Italien und später in Frankreich verwendet, was ihm auch den Namen Italienischer Kohl einbrachte. Erstmals erwähnt wurde der Blumenkohl aber schon im 6. Jahrhundert. Heute ist Blumenkohl in ganz Europa zu finden. Neben der hier vorwiegend bekannten weißen Sorte mit ihren eng stehenden Hüllblättern gibt es noch den grünen bis violetten Blumenkohl, den Romanesco, der vorwiegend in Italien und Frankreich angebaut wird.
Anbau und Pflege von Blumenkohl
Bei trockenem Wetter müssen die kleinen Pflanzen gewässert werden. Den Boden muss man regelmäßig lockern und von Unkraut frei halten. Während des Wachstums ist eine mehrmalige Düngung vorteilhaft. Damit der Kopf sich nicht durch Sonneneinstrahlung färbt, müssen einige der Umhüllungsblätter darüber gelegt werden.
Die Ernte erfolgt, sobald der Kopf groß genug und fest ist und sich noch nicht öffnet.
Vitamin- und Mineralgehalt des Blumenkohl
Der Blumenkohl enthält sehr viel Vitamin C und viele Mineralstoffe. Noch höher, als beim weißen Blumenkohl, ist der Vitamin C-Gehalt des Romanesco.
Verzehr und Verarbeitung von Blumenkohl
Blumenkohl und Romanesco lassen sich am ehesten über längere Zeit aufbewahren, wenn man die Röschen abwäscht und anschließend einfriert.
Der Blumenkohl kann sowohl roh im Salat, als eingelegtes Gemüse, als auch gekocht verzehrt werden. Er wird über kurze Zeit in heißem Wasser gegart und anschließend mit zerlassener Butter oder Soße Hollandaise übergossen. Außerdem eignet sich Blumenkohl hervorragend zum Überbacken mit Käse. Gibt man dem Kochwasser etwas Milch oder Zitronensaft bei, so erhält der Blumenkohl seine weiße Farbe.
Der Romanesco wird hauptsächlich gekocht verzehrt und sollte vor dem Kochen kurz in Eiswasser abgeschreckt werden, um seine grüne Farbe zu erhalten. Foto: Uwe Eichler / pixelio.de
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