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Chicorée, Cichorium intybus | Gemüsesorten

Chicorée, Cichorium intybus

Chicorée ist eine gesunde Herausforderung

Genau genommen stammt der Chikorée von einer Blume ab, die überall am Wegrand wächst,  der gemeinen Wegwarte. Die Pflanze ist auch bekannt unter dem Namen Salatzichorie, Bleichzichorie, Treibzichorie oder Brüsseler Salat. Der botanische Name der Pflanze lautet Cichorium intybus. Der Name Brüsseler Salat deutet bereits darauf hin, dass man den Chicorée zunächst vorwiegend in Belgien kultivierte. Ursprünglich  verwendete man im 18. Jahrhundert die Pflanze, weil die Wurzel als Kaffee-Ersatz diente.

Nur durch Zufall wurde entdeckt, dass die Pflanze bei der richtigen Behandlung auch die Blattsprossen entwickelte, nämlich dann, wenn man die Wurzel abdeckt. Man ist sich nicht einig, ob es belgische Bauern waren, oder der Chefgartenbauer des Botanischen Gartens in Brüssel, die entdeckten, dass die Wurzel Blatt-Triebe bildet, wenn man sie abdeckt.

Chicorée ist ein Korbblütler mit einer hellblauen bis violetten Blüte. Die Pflanze entwickelt eine rübenartige Pfahlwurzel, die bis zu fünfzehn Zentimeter lang und bis zu fünf Zentimeter dick werden kann.

Bereits in der Antike war die Pflanze als Heil- und Gemüsepflanze bekannt, jedoch verwendeten die Römer und Griechen nur die Wurzel und die Blätter der Pflanze.  

Aussaat und Pflege von Chicorée

Damit der Chikorée eine möglichst große Rübe bildet, muss der Boden vor der Aussaat gut aufgelockert sein. Eine Grunddüngung mit Kompost fördert den Wuchs zusätzlich. Stickstoffhaltigen Dünger kann der Chikorée nicht so gut vertragen. Besonders gut eignen sich mittelschwere, humose Böden für die Pflanze. Der Boden darf nicht zu nass, aber auch nicht zu trocken sein, ansonsten stellt Chikorée an den Boden keine großen Ansprüche. Die Aussaat erfolgt im Idealfall Anfang Mai in Reihen. Sobald sich die ersten Triebe zeigen, müssen die kleinen Pflanzen unbedingt vereinzelt werden, damit sie genug Platz zur Wurzelbildung haben.

Eine Fruchtfolge ist bei Chikorée unbedingt zu beachten, denn er darf nicht zweimal nacheinander an derselben Stelle gepflanzt werden. Ein Abstand von drei bis vier Jahren ist sehr wichtig für die Entwicklung der Pflanzen.

Ernte und Kultivierung der Blattriebe

Ernten kann man den Chikorée ab September, die Blätter können als Viehfutter dienen und die Rübe kann als Heilmittel verwendet werden. Wer aber Chikorée anbaut, möchte den Blatt-Trieb als Gemüse verwenden. Deshalb beginnt jetzt die eigentliche Schwierigkeit beim Chikorée-Anbau.

Man stellt eine Sandmiete her und steckt die Rüben mit den gekürzten Blättern Kopf an Kopf in den Sand. Diese Miete muss man gut abdecken, da der Chikorée absolute Dunkelheit benötigt, um zu treiben. Über den Winter bilden sich unterhalb der gekürzten Blätter die festen Blatt-Knospen, die dann geerntet werden können. Durch die Abdeckung bleiben die Blätter weiß und sehr zart. Zudem entwickelt der Chikorée nicht in so großem Ausmaß seine Bitterstoffe. Die Erde muss gut angefeuchtet werden und die Temperatur sollte 12 bis 18 ° Celsius nicht überschreiten.

Inhaltsstoffe des Chikorée

Chikorée besteht zum Großteil aus Wasser, enthält darüber hinaus Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Eiweiß, wenig Fett, keinerlei Cholesterin, sehr viel Vitamin C und Kalium. Darüber hinaus ist im Chikorée Vitamin A, Calcium, Phosphor und Natrium enthalten.

Verwendung des Chikorée

Die Blattknospe des Chikorée wird vorwiegend für Salate und als gedünstetes oder angebratenes Gemüse verwendet. Der dem Chikorée anhaftende, leicht bittere Geschmack lässt sich durch die Zubereitung mit Obst oder Milchprodukten minimieren.

Die Wirkung des Chikorée ist verdauungsfördernd. Heil Heilpflanze verwendet man nur die getrockneten Blätter und die zerkleinerten und getrockneten Wurzelrüben der Pflanze. So wirkt Chikorée lindernd bei Gallen- und Leberleiden und ist appetitanregend. Die Pflanzenstoffe lindern Magen- und Darmerkrankungen und wirken schweißtreibend, blutfettsenkend, entgiftend und blutdrucksenkend.


Suchbegriffe
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