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Kohlrabi, Kohlrabis | Gemüsesorten

Wilder Kohl + weiße Rübe = Kohlrabi

Kohlrabi - die gesunde Kreuzung aus Kohl und weißer Rübe 

Tatsächlich ist der Kohlrabi eine Kreuzung aus wildem Kohl und der wilden Weißen Rübe. Er trägt auch die Bezeichnung Oberrübe oder Rübkohl. Der botanische Name des Kohlrabis lautet Brassica oleracea L. convar. acephala. Mit rund 40 000 Tonnen im Jahr ist Deutschland der größte Kohlrabi-Erzeuger und Verbraucher Europas. Verbreitet wurde aber der Kohlrabi-Anbau auch nach Spanien verlagert. Der ursprünglichste Kohlrabi stammt aber wohl aus dem eigenen Garten.

Die Knolle des Kohlrabis wächst nicht etwa unterirdisch, wie die Rüben, sondern sie ist eine Verdickung am unteren Spross der Pflanze und wächst über der Erde. Den Kohlrabi gibt es in zwei verschiedenen Sorten als weißen und blauen Kohlrabi. Geschmacklich sind sich beide Sorten gleich. Die blauen und violetten Sorten sind jedoch besser für eine späte Ernte geeignet, während die hellen bevorzugt im Sommer geerntet werden.

Anbau und Pflege von Kohlrabi

Grundsätzlich sollte Kohlrabi nicht in der Nähe von Erdbeeren, Knoblauch, Zwiebeln und in der Nähe von Eichen angebaut werden. Besonders gut verträgt er sich aber mit Kartoffeln, Kopfsalat, Bohnen, Lauch, Radieschen, Spargel, Spinat, Tomaten, Schwarzwurzeln, Melonen und Erbsen.

An den Standort stellt der Kohlrabi keine allzu großen Ansprüche, er gedeiht in der Sonne und im Halbschatten. Der Boden sollte jedoch fruchtbar und durchlässig sein. Ist der Boden karg, so benötigt der Kohlrabi eine reichliche Düngung mit Kompost oder Mist. Ein Boden, der zu sauer ist, bekommt dem Kohlrabi ebenfalls nicht gut, er muss mit kalkhaltigem Dünger auf einen ph-Wert von 7,5 eingestellt werden.

Die Aussaat erfolgt im Frühjahr direkt im Freiland. Sobald die Pflänzchen groß genug sind, werden sie auf einen Abstand von 25 Zentimetern verpflanzt. Besonders wichtig für den Kohlrabi ist eine regelmäßige und ausreichende Bewässerung, da die Knollen bei zu trockenem Boden holzig werden und bei zu nassem Boden aufplatzen können.

Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Kohlrabi

Kohlrabi ist reich an Ballaststoffen, enthält Selen, Folsäure, die Vitamine C, B1, B2 und B6, Eisen, Kalium, Phosphor und Kupfer. Gleichzeitig ist der Kohlrabi mit 24 kcal/100 g sehr energiearm. Die Blätter des Kohlrabis enthalten darüber hinaus Carotinoide.

Verzehr und Verarbeitung von Kohlrabi

Wenn die Kohlrabi-Knollen voll ausgeprägt sind, wird die gesamte Pflanze aus der Erde gezogen. Man sollte sie nicht zu spät ernten, weil sie an Aroma verlieren und mit der Zeit holzig werden. Die Knolle kann roh oder gekocht verwendet werden. Die Blätter des Kohlrabis können, so lange sie noch jung sind, wie Spinat zubereitet werden. Alte Blätter sind jedoch nicht mehr genießbar.

Nach der Ernte können die Kohlrabi-Knollen einige Zeit in feuchter Erde aufbewahrt werden. Das Gemüse eignet sich aber auch sehr gut, um im vorgekochten Zustand eingefroren zu werden.


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gemüsesorten, kohlrabi, kohlrabis

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