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Rotkohl, Blaukraut, Brassica oleracea | Gemüsesorten

Rotkohl, Blaukraut, Brassica oleracea f. rubra

Mit Rotkohl das ideale Wintergemüse im Garten

Der Rotkohl ist ein besonders beliebtes Wintergemüse. Wenn Enten- und Gänsebraten ab November häufiger auf unserem Speiseplan zu finden sind, dann darf auch der Rotkohl nicht fehlen. Als Kohlsorte ist der Rotkohl eher außergewöhnlich, weil er nicht nur anders aussieht, sondern auch sein Aroma von den übrigen Kohlsorten abweicht.

Da der Rotkohl sehr nahrhaft und vitaminreich ist, bietet er sich aber nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr hindurch als gesundes Gemüse an. Im Gegensatz zu der schweren Zubereitungsform als gekochtes Gemüse lassen sich aus Rotkohl auch sehr schmackhafte Salate herstellen, die auch den sommerlichen Speiseplan ergänzen.
Foto: wrw / pixelio.de

Rotkohl ist in manchen Regionen auch als Blaukraut bekannt. Genau genommen variiert seine Farbe von dunklem Rot bis hin zu Lila-Farbtönen. Die Färbung des Kohls ist vom PH-Wert des Bodens abhängig, in dem der Kohl angebaut wird. Je saurer der Boden ist, umso roter ist seine Färbung. Dasselbe trifft auf die Zubereitungsform des Rotkohls zu. Wird er mit viel Säure in Form von Essig oder Äpfeln zubereitet, zeigt er eine deutlichere rote Färbung. Diese Farbwechsel sind auf den Gehalt an Anthocyanen im Rotkohl zurück zu führen, die in allen rot-bläulichen Pflanzen zu finden sind. Sie wirken als Säure-Base-Indikator.

Der botanische Name des Rotkohls lautet Brassica oleracea convar. capitata var. capitata f. rubra. Den Rotkohl gibt es schon so lange, wie alle Kohlsorten, er hat also schon eine lange Geschichte. Das Gemüse wächst vorwiegend auf der nördlichen Erdhalbkugel, da es kühle Temperaturen zum Gedeihen benötigt. Als Gericht ist Rotkohl international bekannt.

Anbau, Aussaat und Pflege von Rotkohl, Blaukraut

Der Rotkohl liebt humose, mittelschwere Lehmböden und verträgt keine Trockenheit, aber auch keine Nässe. Der Boden muss also mäßig feucht gehalten werden. Ideal ist ein windgeschützter Standort, wobei der Rotkohl sowohl in der Sonne, als auch im Halbschatten gedeiht. Eine Vorkultur unter Glas sollte bereits ab Ende Februar erfolgen. Dazu werden die Samen dünn ausgesät und nur knapp mit Erde bedeckt. Sobald die ersten zarten Pflänzchen sich zeigen, müssen sie auf sechs bis acht Zentimeter vereinzelt werden. In der Mitte des Frühjahrs können die Pflanzen mit einem Abstand von sechzig Zentimetern ins Freiland gepflanzt werden. Während des Wachstums ist eine regelmäßige Düngung vorteilhaft.

Inhaltsstoffe von Rotkohl, Blaukraut

Rotkohl ist besonders reichhaltig an Eisen, Zucker, Senfölen und vielen Mineralstoffen. Er besitzt daher die Eigenschaft eines Radikalfängers, soll vor Krebs schützen, stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Sein Gehalt an Ascorbin bietet die seltene Gelegenheit, durch schonendes Erhitzen große Mengen an Vitamin C freizusetzen. Wird er jedoch zu lange gekocht, so zerstört das die Vitamine.

Schon gewusst? Rotkohl schützt vor Schlaganfall und Infarkten

Ernte und Verwendung von Rotkohl, Blaukraut

Die Ernte des Rotkohls erfolgt im späten Herbst. Dazu entfernt man die äußeren, rot-grünlichen Blätter und schneidet nur den festen Kohlkopf heraus. Soll der Rotkohl aber länger aufbewahrt werden, so muss man ihn mit der gesamten Wurzel ausgraben und über Kopf an einem kühlen, dunklen Ort aufhängen.

Der Rotkohl eignet sich zudem sehr gut zur Konservierung. Dazu kocht man ihn vor und kann ihn dann einfrieren oder einkochen.

Küchentipps zum Rotkohl

Rotkohl hinterlässt bekanntlich unschöne rote Flecken. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Rotkohl nur auf einer glatten, gut abwaschbaren Unterlage zu zerkleinern. Um die Hände vor der roten Farbe zu schützen hilft es, entweder Handschuhe zu tragen, oder die Hände vor der Küchenarbeit nass zu machen.

Kohlumschläge, Rotkohlumschläge für die Gesundheit 

Umschläge und Wickel aus Kohl sollen bekannlich gegen Krampfadern, Venenleiden und offenen Beinen helfen. Die Kohlumschläge sind einfach und schnell gemacht: Hierfür schneiden man den Rotkohl / das Blaukraut in feine Streifen und schichtet diese in ein Baumwolltuch. Anschließend legt man diesen Wickel auf die erkrankten Stellen. Diese lässt man eine Weile einwirken, ca. 20 Minuten - am Besten zwei mal täglich. Um die heilende Wirkung zu verstärken, legt man über diesen Wickel ein weiteres Tuch. Die Beine sollten bei dieser Kur auf einen Stuhl oder ein Sofa hochgelegt werden.  


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blaukraut, brassica oleracea, kohl, kohlwickel, rotkohl

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