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Schwarzwurzel, Schwarzwurzeln, Scorzonera | Gemüsesorten

Schwarzwurzel, Schwarzwurzeln, Scorzonera

Schwarzwurzeln, der Spargel für Arme?

SchwarzwurzelnDie Schwarzwurzeln sind in unseren heimischen Gärten recht beliebt. Die Pflanze gehört zur Gattung der Cichorioideae und gehört der Familie der Korbblütler an. Die aparten gelben, weißen oder purpurnen Blüten der Schwarzwurzeln zieren den Gemüsegarten. Der botanische Name der Schwarzwurzel lautet Scorzonera.

Die Schwarzwurzel gibt es in verschiedenen Arten, die einjährig oder mehrjährig sein können. Diese wachsen dann besonders ausdauernd und krautig. Sie erreichen je nach Art eine Höhe von fünf Zentimetern bis zu einem Meter. Die typische Garten-Schwarzwurzel stammt ursprünglich aus Spanien und Portugal und ist im 17. Jahrhundert nach Mitteleuropa eingeführt worden.

Da die Schwarzwurzel vorwiegend ein Wintergemüse ist, wird sie nicht nur als Spargel für arme Leute bezeichnet, sondern auch als Winter-Spargel. Diesen Namen trägt sie, weil sie dem Spargel sehr ähnlich sieht. Geschmacklich ist sie jedoch mit dem Spargel nicht wirklich vergleichbar.

Anbau, Aussaat und Pflege der Schwarzwurzel

Der Boden, in dem die Schwarzwurzel gedeiht, sollte bevorzugt humos, locker und tiefgründig sein. Er muss immer gleichmäßig feucht gehalten werden, damit die Pflanzen prächtig gedeihen können. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Je jünger und frischer der Samen der Schwarzwurzeln ist, umso eher entwickeln sie sich. Ideal ist die Verwendung eines Saatbandes, da es das mühselige Verziehen erspart.

Da Schwarzwurzeln sehr viel Feuchtigkeit brauchen, müssen sie vor allem in Trockenperioden regelmäßig stark gegossen werden. Eine Mulchschicht zwischen den Pflanzen hält die Feuchtigkeit über längere Zeit.

Schwarzwurzeln dürfen nicht direkt nach Möhren oder Tomaten auf derselben Fläche ausgesät werden. Umso besser eignen sie sich als Nachsaat nach Kartoffeln, Gurken oder Porree. Das Beet mit den Schwarzwurzeln muss im Winter vor Wühlmäusen geschützt werden. Dazu eignen sich Abdeckungen aus Stroh oder Mulch.

Vitamin- und Mineralstoffgehalt der Schwarzwurzel

Mit ihrem hohen Gehalt an den Vitaminen A, B, C und E gehören Schwarzwurzeln zu den vitaminreichsten Gemüsesorten überhaupt. Darüber hinaus enthält die Schwarzwurzel Asparagin, Cholin, Eisen, Kalium, Kalzium und Inulin. Schwarzwurzeln haben zudem einen hohen Gehalt an Ballaststoffen.

Verzehr und Verarbeitung der Schwarzwurzel

Bei der Ernte der Schwarzwurzel sollte beachtet werden, dass sie stark färben können. Daher bietet es sich an, mit Handschuhen zu arbeiten. Verunreinigungen der Hände können mit Essig- oder Zitronenwasser beseitigt werden. Legt man die Schwarzwurzeln in dieses Wasser ein, so behalten sie länger ihre weiße Farbe.

Die Lagerung der Schwarzwurzeln ist in feuchtem Sand im Keller über längere Zeit möglich. Noch besser behalten sie ihr Aroma, wenn man sie in Erde einschlägt und mit Laub bedeckt.

Die Schwarzwurzel ist kalorienarm und leicht verdaulich, kann aber bei empfindlichen Menschen Blähungen verursachen. Sie eignet sich für die Verwendung als Gemüse oder in Eintöpfen.

Foto Schwarzwurzeln: Peter zijlstra / shutterstock.com


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