Spinat, Spinacia oleracea
Spinat ist gesund
Der Spinat ist eine Gemüsepflanze, die zu den Fuchsschwanzgewächsen zählt und somit zu den nelkenartigen Pflanzen.
Der botanische Name des Spinats lautet Spinacia oleracea.
Die sehr krautige Pflanze ist einjährig und besteht aus kräftigen, grünen Blättern, die lanzettenartig aus einer Pfahlwurzel wachsen. Bis zu dreißig Zentimeter wird der Spinat hoch und ist in etwa fünfzig verschiedenen Kulturarten bekannt. Die Wachstumszeit des Spinats reicht von Juni bis September. Danach geht die Pflanze in die Blüteperiode über. Erntereif ist der Spinat aber schon etwa acht Wochen nach der Aussaat. Daher kann der Spinat auch zweimal im Jahr ausgesät werden.
Die Frucht des Spinats hat eine stachelige, klettenähnliche Hülle und bleibt daher leicht in -Tierhaaren hängen. Auf diese Art verbreitet sich der Spinatsamen auch ohne eigenes Hinzutun.
Schon seit dem 14. Jahrhundert ist der Spinat als Gemüse bekannt und erfreut sich bis heute einer großen Beliebtheit.
Anbau, Aussaat und Pflege von Spinat
Der ideale Standort des Spinats ist sonnig oder leicht schattig. Der Boden sollte fruchtbar und feuchtigkeitsspeichernd sein. Ideal ist ein ph-Wert von 6,5 bis 7,5. Vor der Aussaat sollte reichlich Kompost in den Boden eingearbeitet werden.
Der Spinat mag keine Staunässe und keinen verdichteten Boden, aber der Boden darf auch nicht austrocknen. Durch eine regelmäßige Ernte der reifen Blätter wird das weitere Wachstum gefördert. Nach der Blüte entwickeln sich hohe Konzentrationen an Nitrat, die dem Spinat einen bitteren Geschmack verleihen. Er sollte daher zu diesem Zeitpunkt nicht mehr verzehrt werden.
Inhaltsstoffe von Spinat
Der Spinat enthält nicht so viel Eisen, wie ihm schon seit jeher nachgesagt wird. Dennoch ist er sehr mineral- und vitaminhaltig. Neben Vitamin C, Provitamin A und allen Vitaminen der B-Gruppe enthält er viel Eiweiß. Außer dem Eisengehalt von 3,5 Milligramm auf hundert Gramm frischen Spinat enthält das Gemüse Oxalsäure und Proteine. Zu über neunzig Prozent aber besteht der Spinat aus Wasser.
Verzehr und Verarbeitung von Spinat
Zur Ernte wird der Spinat knapp über dem Boden abgeschnitten. Er wird frisch verarbeitet, entweder fein gehackt oder als Blattspinat verwendet. Dazu wird der Spinat blanchiert, um auf diese Art auch den Nitratgehalt zu senken. Den Frühsommer-Spinat kann man auch als Salat zubereiten.
Spinat lässt sich sehr gut einfrieren und daher lange aufbewahren. Foto: Dieter Kaiser / pixelio.de
- Spargel, Speisespargel, Asparagus...
- Schwarzwurzel, Schwarzwurzeln, Scorzonera...
- Rosenkohl, Brassica oleracea var. gemmifera...
- Kartoffel, Erdapfel, Solanum tuberosum...
- Zwiebel, Zwiebeln, Allium cepa...
- Mangold, Seemangold, Beta vulgaris subsp. maritima...
- Kohlrabi, Kohlrabis...
- Rübstiel, Stielmus...
- Spinatnudeln, Tomatennudeln selber machen, kochen...
- Rote Beete, Rote Rübe, Beta vulgaris...
| ← Spargel, Speisespargel, Asparagus | Stielmus, Brassica rapa → |
|---|













