Gesundheitstipps für den Winter
Gesund und fit durch den Winter
Immer noch bestimmt der Winter den Alltag, die kalten Temperaturen sind
eine ständige Herausforderung für unser Immunsystem. Da kommt es darauf
an, möglichst gut vorzubeugen und die Abwehrkraft zu stärken, um
möglichen Erkältungserregern Paroli bieten zu können. Das gelingt zum
Beispiel mit mäßigem Ausdauersport, einer gesunden, nährstoffreichen
Ernährung mit genügend Vitaminen und Spurenelementen sowie ausreichend
erholsamem Schlaf. Dass man den Körper im Winter nicht zu sehr
auskühlen lassen sollte, versteht sich fast von selbst.
Nachts die Reserven auftanken
Tatsache ist, dass Menschen, die zu wenig schlafen, anfälliger sind für
Bakterien- und Virusinfektionen. Die optimale Schlafdauer ist zwar
individuell verschieden. Wichtig ist aber immer, dass alle
Tiefschlaf-Phasen durchlaufen werden, um richtig erholt zu sein. Leider
können viele Bundesbürger von diesem erholsamen Schlaf nur träumen. Wer
wieder gut durchschlafen möchte, muss allerdings nicht gleich zur
Schlaftablette greifen. Manchmal reicht es, die Schlafbedingungen zu
verbessern - zum Beispiel mit einer gemütlichen, kuscheligen Bettdecke,
die der Jahreszeit und dem individuellen Wärmebedürfnis angepasst ist.
Nicht ohne meine Vitamine
Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung ist ein noch wichtigerer
Beitrag für den Aufbau starker Abwehrkräfte. Vor allem Vitamin C ist
als effektives Antioxidans unverzichtbar. Darüber hinaus mobilisieren
viele Spurenelemente - allen voran Zink - biochemische Vorgänge, die
sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Gerade in der
Erkältungssaison ist deshalb manchmal auch eine gezielte
Nahrungsergänzung sinnvoll. Wer möchte, kann sich auch mit entsprechend
nährstoffreichen Heißgetränken in den kalten Monaten zusätzlich "von
innen" wärmen. Das tut gut, wenn man an einem klirrend kalten Wintertag
nach Hause kommt.
Runter von der Couch
Auch Menschen, die Sport treiben, verpassen ihrem Körper einen extra
Kick an Immunpower. Regelmäßige Bewegung hilft dabei, dass Abwehrzellen
besser auf mögliche Erreger reagieren können. Daher sind im Winter
Ausdauersportarten wie Skifahren, Langlaufen, Schlittschuhlaufen oder
Joggen ideal: Die körpereigene Abwehrkraft kommt schnell auf Touren.
Immer schön warm bleiben
Vorsicht vor kalten Füßen! Denn wer kalte Füße hat, ist vermutlich auch
sonst ausgekühlt. Folge: Die Schleimhäute sind nicht mehr gut
durchblutet und daher in ihrer körpereigenen Abwehrkraft geschwächt. So
haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Das kann die Blase betreffen,
aber auch die Atemwege. Deswegen sollten Füße besonders im Winter immer
schön warm gehalten werden - auch und gerade beim Wintersport. Ist nach
einem aktiven Wintertag der ganze Körper leicht ausgekühlt, so bewirkt
ein wohltuendes Kräuterbad wahre Wunder.
Treten dennoch erste Erkältungssymptome wie Kribbeln in der Nase oder
Kratzen im Hals auf, greifen einige Sofortmaßnahmen. In erster Linie
gilt: Viel trinken, denn so bleibt der Schleim dünnflüssig und bildet
keinen Nährboden für Keime. Auch ganzheitliche Arzneimittel tragen dazu
bei, die Erkältung zu lindern oder abzuwenden.
Mehr waschen - weniger heizen
Der wichtigste Tipp in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr durch Viren
lautet: Häufiger die Hände waschen als sonst! Man weiß heute, dass
Erkältungsviren in fast zwei Drittel aller Fälle durch kontaminierte
Gegenstände übertragen werden. Auch auf das Händeschütteln zur
Begrüßung sollte man in der Schnupfensaison lieber verzichten. Zu Hause
kann man den Viren ebenfalls ein Schnippchen schlagen, indem man die
Heizung nicht auf voll aufdreht. Denn zu trockene und warme Raumluft
macht es den Krankheitserregern leicht, die Schutzbarriere der
strapazierten Schleimhäute zu überwinden.
Quelle: djd/pt
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