Heidelbeeren gegen Diabetes
Heidelbeeren gedeihen vor allem im Untergehölz von Nadelwäldern. Wer in den Genuss der blauen Beeren kommen möchte, sollte sich von Juli bis September auf den Weg machen, um die vielseitigen Früchte der Heidelbeere zu sammeln. Verwechselt kann die Heidelbeere mit der Rauschbeere werden, die blaugrüne Blätter aufweist und deren Beerenfleisch grünlich ist.
Die Heidelbeerpflanze ist übrigens nicht nur kulinarisch wertvoll, sondern ihre Inhaltsstoffe machen sie zu einem Gesundheitselixier, das nicht nur gegen Darmprobleme, sondern auch bei Zuckerkrankheit helfen soll. Die Heidelbeere enthält Glykoside, also Substanzen, die für das Herabsenken des Blutzuckers zuständig sind.
Heidelbeertee selbst gemacht
Möchte man sich einen Teesud unterstützend zur Diabetesbehandlung zubereiten, so sollte man die Blätter der Heidelbeere vor der Fruchtreife (Juli bis September) sammeln und trocknen. Der Heidelbeertee wird folgendermaßen zubereitet: Man nehme einen Teelöffel frische Heidelbeerblätter oder 3 bis 5 Gramm getrocknete Heidelbeerblätter und übergießt diese mit einer Tasse abgekochtem, heißen Wasser. Anschließend kurz ziehen lassen, in einem Teesieb abseihen und jeweils über den Tag verteilt 2 bis 3 Tassen Heidelbeerblättertee zu sich nehmen.
Der Tee ist in einer verschlossenen Thermoskanne maximal 24 Stunden haltbar.
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