Die heilende Wirkung der Heidelbeerblätter
Die Heilwirkung von Heidelbeeren ist weitreichend bekannt, jedoch haben nicht nur die Beeren des Heidelbeerstrauches eine genesende Wirkung, sondern ebenso die Heidelbeerblätter.
Wissenschaftlich belegt ist die Wirkung der Heidelbeerblätter bis dato jedoch nicht, allerdings kann man in vielfachen Erfahrungsberichten nachlesen, dass die Kurzzeitbehandlung mit Blättern der Heidelbeere gute Wirkung bei Diabetes, Entzündungen der Harnwege oder auch des Mund- und Rachenraumes zeigen.
Inhaltsstoffe der Heidelbeerblätter
Heidelbeerblätter enthalten Arbutin, Gerbstoffe, Vitamin C, China- und Kaffeesäure und zusätzlich einen Bitterstoff, der Erikolin genannt wird. Zusätzlich interessant: Heidelbeerblätter enthalten ein pflanzliches Insulin, welches als milderndes Mittel bei Diabetes eingesetzt werden kann.
Sammeln von Heidelbeerblättern
Zubereitung eines Aufgusses mit Heidelbeerblättern
Für Diabetiker: Einen Aufguss aus 2 Teelöffeln Heidelbeerblättern und 1 Teelöffel Walderdbeerblätter zerstoßen, mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach langsam und in kleinen Schlücken trinken. Dies sollte 3x täglich gemacht werden.
Heidelbeerblätteraufguss gegen Entzündungen
Hierfür gibt man 3 Teelöffel Heidelbeerblätter, die zuvor zerstoßen wurden, in eine Tasse und überbrüht diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Dieser Heidelbeerblättersud sollte nun 10 Minuten ziehen, bevor er in kleinen und genüsslichen Schlucken genossen wird.
Keine dauerhafte Anwendung mit Heidelbeerblättern
Vorsicht: Heidelbeerblätter sind ungeeignet für Kinder und sollten nicht dauerhaft angewendet werden, da sie bei längerfristigem Gebrauch zu Vergiftungen führen können.
Schon gewusst? Die hartnäckigen Flecken von Heidelbeeren kann man am Besten entfernen, wenn man diese zuerst mit Zitronensaft beträufelt. Dadurch lässt sich der Heidelbeerfleck später wesentlich leichter herauswaschen.
Heidelbeer-Foto: Günther Havlena / pixelio.de
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