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Blumen und Gestecke als Symbol, die Bedeutung der unterschiedlichen Grabbepflanzungen | Grabbepflanzung, Grabgestaltung

Blumen und Gestecke als Symbol – die Bedeutung der unterschiedlichen Grabbepflanzungen

Pflanzen und Pflanzenmotive auf Gräbern

Im christlich geprägten Deutschland ist es seit Generationen üblich, die Gräber der Verstorbenen mit Blumen und Pflanzen zu schmücken. Vielen dieser Pflanzen wird ein über Jahrhunderte gewachsener Symbolwert zugeschrieben.

Mit Symbolpflanzen zeigen Menschen die Verbundenheit mit den Verstorbenen und halten die Erinnerung lebendig. Mit ihnen lässt sich ein aussagekräftiger, individuell gestalteter „letzter Garten“ schaffen.

Die Macht der Farben

Die Symbolik hängt von der jeweiligen Religion und von den Attributen ab, die eine Gesellschaft der Form und dem Wuchs der Pflanzen sowie ihren Farben zuschreibt. So steht das Dreieck und die Zahl drei für die christliche Dreieinigkeit – Vater, Sohn und heiliger Geist. Wegen der Dreifarbigkeit ihrer Blütenblätter gelten in Deutschland zum Beispiel die Stiefmütterchen als Zeichen für die Dreieinigkeit. Mit ihren vielen Farbvarianten werden sie oft in den Lieblingsfarben des Verstorbenen ausgewählt.

Das Viereck und die Zahl vier wiederum symbolisiert die vier Himmelsrichtungen, das Kreuz und die vier Kardinalstugenden: Klugheit, Mäßigung, Tapferkeit und Gerechtigkeit.

Auch Farben werden interpretiert: Sie symbolisieren unterschiedliche Gefühle. Weiß ist im Christentum die Farbe der Unschuld und Reinheit, Blau die der Treue, Beständigkeit und stillen Freude. Rot ist DIE Farbe der Liebe, des Lebens und des Blutes Christi, Gelb und Orange drücken Wärme, Licht und Gefühl aus. Grün, die Farbe immergrüner Pflanzen wie Buchs oder Efeu, steht für Ruhe und Ausgeglichenheit und ewiges Leben.

Hängende Formen, wie zum Beispiel bei der Trauerweide, stehen für den Verlust eines Menschen und sind Ausdruck der Trauer.

Zu Stein geworden

Neben der Grabbepflanzung mit lebenden Pflanzen finden sich seit der Antike auch steinerne Pflanzenmotive auf Grabsteinen. Viele Grabinschriften und Texte aus der römischen Kaiserzeit zeigen, dass sich wohlhabende Römer wünschten, im Tode von einem Garten umgeben zu sein.

Eine Vielzahl von Bäumen und Blumen sollte das Jenseits bereichern, aber auch die Besucher im Diesseits erfreuen. War dies nicht zu realisieren, so schafften Blumengemälde, steinerne Girlanden und Landschaftsszenerien mit gemalten Gartenzäunen ein idyllisches Bild.

Auf christlichen, barocken Grabsteinen für ledig Verstorbene finden sich häufig steinerne Lilien: das Symbol der Unschuld und der Reinheit und die Blume der Jungfrau Maria.

Im Klassizismus wiederum werden der Antike entlehnte Symbole bevorzugt, unter anderem der Mohn, der als Zeichen des Schlafes ein Symbol für den sanften Tod darstellt.

Abgeknickte Blumen – meist Rosen – oder sogar ein Baumstumpf sind im Christen- wie im Judentum Symbole für die Endlichkeit des Lebens. Oft zeigen sie an, dass der Verstorbene aus der Blüte seines Lebens gerissen wurde. 

Der Kreislauf des Lebens

Als letzter Gruß werden heutzutage bei christlichen Begräbnissen Blumenkränze niedergelegt. Bis tief ins 19. Jahrhundert waren sie hauptsächlich bei Ledigengrabmalen und Kindersärgen gebräuchlich. Die damaligen Kranzandenken bestanden in der Regel aus Backwaren mit Blumenornamenten.

Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewann die Kranzspende mit echten Blumen bei Begräbnissen an Bedeutung.

Kränze verbinden mehrere Symbole: die Kreisform steht für die Unendlichkeit, das ewige Leben in Gottes Hand. Verstärkt wird diese Aussage durch den Sinngehalt der jeweils verarbeiteten Blumen und Pflanzen.

Damit der Absender des Grabschmucks für jedermann erkenntlich ist, werden Kränze seit den 1870er Jahren mit breiten Stoff- oder Papierschleifen versehen, die in großen Buchstaben die letzten Grüße der Hinterbliebenen übermitteln.

Quelle: CMA


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